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Montag, 14. März 2011

Die Wasserbar im Ferienparadies

Am Samstag haben wir wieder ein neues Bad kennen gelernt. Wir waren in Pratteln, im Aqua Basilea.

Bereits in der Eingangshalle können wir durch eine riesige Glasfront in das Bad sehen und dieser Anblick lässt unsere Vorfreude noch grösser werden. Ferienstimmung pur!
Während dem wir die Eintritte lösen, werden wir gefragt, ob wir das erste Mal hier sind. Und da wir diese Frage mit Ja beantworten, werden wir erst einmal instruirt. Ja richtig gelesen. In diesem Bad muss man erst einmal instruirt werden, denn das Aqua Basilea ist top modern. Für das Kästchen erhält man keinen Schlüssel, sondern ein Armband mit einem Chip. Beim Konsumieren im Bad braucht man dann bloss das Armbad hinzuhalten und kann die gesamte Rechnung am Schluss bequem am Nachzahlautomaten begleichen. Wo dies äusserst praktisch ist, dazu komme ich später.

Wir begeben uns also in die Umkleidekabine und fanden die modernen Kleiderschränke vor. Dort ist zwar eine Anleitung zum Öffnen und Schliessen angebracht, doch wirklich schlau werden wir nicht daraus. So müssen wir eben einfach auspröbeln und bald schon haben wir die Technik im Griff.

Nun gehen wir ins Bad und sind sofort sehr beeindruckt. Als ob wir kurzerhand irgend an einem Strand gelandet wären, kommt uns vor. Ein überwältigend grosser Strohschirm dekoriert die Decke und man merkt sofort, dass hier grosser Wert auf die Dekoration gelegt wurde. Überall machen Palmen und Ratanmöbel die Ferienstimmung perfekt.

Das erste Becken kann zum Schwimmen benutzt werden. Wir durchqueren dieses Becken und finden ein weiteres Becken, dass ein wenig abgetrennt vom ersten Becken ist, vor. Und was wir da antreffen, bringt uns ins Staunen. Da ist doch tatsächlich, im Wasser (!), eine Bar. Wir setzen uns später auf die Unterwasserbarhocker und geniessen ein Glace. Und genau hier ist der Armbandchip äusserst praktisch. Man muss kein Geld dabei haben, kann sich eine Glace, einen Kaffee oder einen Cocktail (natürlich alkoholfrei) bestellen und sich den Betrag gemütlich auf das Armband laden.

Das zweite Becken führt nach draussen. Dort finden wir erst einen Strömungskanal vor. Weiter werden überall "Strudel", sowie eine Grotte, welche mit vielen Lichtern aufwartet, angeboten. 

Als erste Rutsche treffen wir auf den Verzascatal-Bergbach. Dort schlängelt sich ein "Bach" durch die wunderschöne Verzascatal Kulisse. Drei Ruhebecken lassen einem kurz entspannen, um dann wieder voller elan weiter zu treiben.

Eine weitere Rutsche befindet sich im Aussenbereich, diese ist im Winter jedoch geschlossen. Alle anderen Rutschen sind in einem, durch eine Drehtüre abgetrennten Raum untergebracht. Dort befindet sich auch noch ein Wellenbad. 

Zwei der Rutschen zeichnen sich durch tolle Lichtmotive aus. Bei der schwarzen Rutsche werde ich zudem plötzlich durch ein transparentes Stück überrascht. 

Besonders angetan hat es mir die grüne Rutsche. Da braust man mit grosser Geschwindigkeit steil nach unten und fühlt sich wie im freien Fall. Pures Adrenalin, das süchtig macht nach mehr. 

Auch die gelbe Rutsche trifft meinen Geschmack. Beinahe senkrecht rutsche ich in der offenen Röhre in die Tiefe, ein tolles Gefühl.

Zu zweit in einem Ring rutschen wir die rote Röhre hinab, was uns ebenfalls grosse Freude bereitet. 

Nach dem grossen Spass begeben wir uns ins Restaurant und bekommen auch kurz vor Feierabend noch warmes Essen. 

Ein weiteres Bad, das ich wärmstens empfehlen kann. Wenn ich action will, dann besuche ich das Aqua Basilea und kann mich da zwischendurch immer wieder entspannen. Am meisten beeindruckt hat mich die Bar im Wasser. Nur schon dieses Beispiel zeigt, dass sich die Macher etwas überlegt haben, bei der Gestaltung des Aqua Basileas.

Auch die Preise dürfen sich sehen lassen. 2 Stunden kosten 20.- für Erwachsene, während 4 Stunden 30.- Franken kosten. Für Familien gibt es einen speziellen Tarif. Das Parkticket kann an einem Automaten entwertet werden. So bezahlt man 2.50 für das Parkieren, egal wie lange man parkiert.

Das Aqua Basilea hat noch andere Angebote, welche wir nicht genutzt haben. Sauna zum Beispiel und sogar Fitness. Mehr Informationen gibt es unter www.aquabasilea.ch.

Dienstag, 8. März 2011

Think Positive

Vor ein paar Tagen habe ich im Internet eine Seite entdeckt, bei der ein Optimismus Training angeboten wird. Ich habe mir die Zeit genommen, alles durch zu lesen und ich war begeistert. Da hat es so viele nachvollziehbare Aussagen dabei, dass es fahrlässig wäre, sich darüber keine ernsthaften Gedanken zu machen. Für negative Gedanken hat man doch schliesslich auch immer Zeit, wieso für die positiven nicht?

Ich dachte, dass ich bis vor ein paar Monaten im gross und ganzen recht optimistisch durchs Leben gelaufen bin. Und dass es in den letzten Monaten etwas schwieriger war, positiv zu sein, dürfte sich bei meiner Situation von alleine verstehen. Doch beim Durchlesen erkannte ich mich so oft wieder, dass ich mir sofort eingestehen konnte, noch sehr viel Verbesserungspotenzial zu besitzen.

Was bringt es denn, wenn man mit einer ständigen Angst durchs Leben läuft? Unsere Gedanken sind viel stärker, als wir es uns bewusst sind. Wenn ich mit positiven Gedanken an eine Sache heran gehe, ist es viel wahrscheinlicher, dass ich diese Sache erfolgreich abschliesse, als wenn ich mir bereits im vornherein alle möglichen Gefahren ausmale. 

Ich empfehle jedem, dass er sich dieses Training durchliest und sich Gedanken darüber macht. Bei mir ist ein Licht aufgegangen, nachdem ich es gelesen habe. Nicht, dass ich vorher noch nie etwas über die Macht des positiven Denkens gehört hätte, aber nach diesem Text war es mir erst richtig klar. Es braucht Zeit, sich diese Einstellung anzueignen, doch es lohnt sich, geduldig daran zu arbeiten!

Schaut es euch an: Optimismus Training

Das heutige Lied des Tages stammt von Safri Duo. Played A Live ist eines meiner Lieblingslieder und verbreitet immer wieder gute Laune!

Ich wünsche allen einen erfolgreichen, positiven Tag ;-)

"Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung." Marcel Pagnon

Sonntag, 20. Februar 2011

Ziel unbekannt

Es ist Montag, der 14.02.2011. Dieses Datum ist nicht irgendein gewöhnliches Datum, nein, es ist Valentinstag. Der Tag der Verliebten. Ich finde es nicht gut, wenn man seiner/seinem Liebsten einfach auf dieses Datum hin etwas schenkt. Wir schenken uns unter dem Jahr immer mal wieder etwas. So ist die Überraschung da und somit auch die Freude grösser. Zudem will ich Melanie immer wieder zeigen, wie sehr ich sie liebe und will nicht auf ein Datum angewiesen sein. Aus diesen Gründen haben wir vor dem Valentinstag abgemacht, dass wir uns einfach eine Kleinigkeit schenken. Ich habe ihr etwas gebastelt und geschrieben, während sie immer mal wieder etwas am vorbereiten war, was mich doch etwas stutzig machte. Sie wird sich doch hoffentlich an unsere Abmachung halten?

Es ist nun also soweit - der Valentinstag ist da. Es ist morgens um 09:15 Uhr, Melanie muss heute erst um 10:00 Uhr bei der Arbeit sein. Ich bin parat, um sie nach Döttingen zu fahren und warte auf sie. Irgendetwas ist sie am ausdrucken und ich werde langsam nervös. Die Zeit läuft und läuft, doch Melanie scheint es nicht wirklich zu kümmern. Doch dann, endlich ist sie fertig und wir können gehen. Nein, doch nicht, sie will mir ihr Valentinstagsgeschenk jetzt schon geben. Was, jetzt unter Zeitdruck und zwischen Tür und Angel? Okay, wenn sie darauf besteht...

Sie überreicht mir eine schön gestaltete Karte. Ich lese diese Karte und bin erst einmal baff! Habe ich das jetzt richtig gelesen? Ich lese sie noch einmal durch und ja, es stimmt! Da steht doch tatsächlich, dass sie heute frei und für uns einen Ausflug geplant hat. Unglaublich, ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr so überrascht. Es bringt mich richtiggehend aus dem Konzept, ich bin regelrecht verwirrt. Doch nachdem der anfängliche Schock abgeklungen ist, freue ich mich riesig!

Wohin es heute geht, das will sie mir aber nicht verraten! Bloss, dass wir in Richtung Luzern fahren und unterwegs brunchen, eröffnet sie mir. Ich finde das äusserst spannend und bin ganz froh, dass ich keine Ahnung habe, wohin es geht. Wir fahren also los, Melanie gibt im Navi das Ziel ein und ich richte und verlasse mich einzig und alleine auf das Navi.

Erster Stop machen wir an der Raststätte Luzern Neukirch. Hier essen wir im "Marché" gemütlich unsere Gipfeli und fahren danach wieder weiter. Auf dem Weg stelle ich mir natürlich immer wieder die Frage, wohin sie mich wohl entführt heute, doch eine konkrete Vorahnung habe ich keine. Es ist extrem aufregend, mit dem Auto unterwegs zu sein, ohne eine Ahnung zu haben, wohin es geht.

Irgendwann wird es mir dann klar, dass wir nach Engelberg fahren. Will sie mit mir Snowboard fahren? Nein, sie kennt doch den Zustand meines Rückens, das wäre absolutes Gift. Gehen wir einfach spazieren, oder etwas essen? Ich weiss es nicht.

In Engelberg angekommen, geht Melanie irgendwelche Tickets lösen, während ich draussen zu warten habe. Es geht dann mit dem Bus zu einer Bergstation. Dort steigen wir in eine Seilbahn in Richtung Titlis und genau dahin verschlägt es uns auch. Auf dem Kleintitlis wird dann das Geheimnis gelüftet. Die Eisgrotte ist unser Ziel.

Es ist faszinierend, einen Gletscher von innen zu sehen. Dazu läuft "Time to say goodbye" von Andrea Bocelli und Sara Strightman. Ein wunderschöner, romantischer Moment, den mein Schatz und ich gerade erleben. Wir geniessen es in diesem Gletscher zu sein, uns zu haben und die Musik auf uns einwirken zu lassen. Ich habe Gänsehaut!



Danach essen wir eine Pizza und erfreuen uns an der tollen Aussicht, die sich uns bietet. Mit dem Wetter haben wir grosses Glück. Danach schauen wir uns noch weitere "Attraktionen" an und begeben uns dann langsam wieder in Richtung der Bergbahn. Im Tal angekommen gönnen wir uns noch einen feinen Coupe und machen uns wieder auf die Heimreise.


Diese Überraschnung ist Melanie mehr als nur gelungen. Ich konnte den Ausflug einfach nur geniessen, völlig abschalten und alles vergessen. Es war eine sehr interessante Erfahrung, blind meinem Navigationsgerät und Melanie zu vertrauen und absolut keine Ahnung zu haben, was mich erwartet. Auf einen Arbeitstag habe ich mich eingestellt, aber einen Ferientag erlebt. Das ist grossartig!

Meine kreative Verlobte hat sich hier selbst übertroffen und uns einen wunderschönen Valentinstag beschert. So kann ich es ihr auch ohne weiteres verzeihen, dass sie sich nicht so ganz an unsere Abmachung gehalten hat. Danke Meli, ich liebe Dech öber alles!

Das Lied des Tages stammt heute von Andrea Bocelli und Sara Brightman mit "Time to say goodbye", auch wenn der Songtext natürlich überhaupt nicht zu Melanie und mir passt. Schliesslich werden wir uns niemals endgültig "Tschüss" sagen!



Samstag, 5. Februar 2011

Abstand halten!

Ein Thema, das wohl jeder Autofahrer kennt. Es gibt keine Autofahrt, ohne dass ich mich in irgendeiner Form darüber ärgere. Entweder der Vordermann fährt so langsam, dass ich mich selbst immer wieder dabei ertappe, den nötigen Abstand nicht einzuhalten. Oder aber, und das kommt bedeutend öfters vor, das hintere Fahrzeug schliesst so nahe auf, dass es mir mulmig wird.

Ich bin gewiss kein Autofahrer, der stur 50, 80 oder 120 fährt, aber trotzdem komme ich täglich mit Dränglern in Kontakt. Das ist extrem fahrlässig und schlicht gefährlich. Wenn ich bremsen muss, hat der Drängler hinter mir keine, und zwar absolut keine, Chance ebenfalls rechtzeitig zu bremsen. Die Folgen? Er kracht mir ins Heck, bleibt wahrscheinlich weitgehend unverletzt, während die Aussicht einer gröberen Verletzung bei mir im vorderen Auto wesentlich grösser ist. Das macht mich wütend und ich habe schon oft kurz auf die Bremse gedrückt, um den Hintermann abzuschrecken. Meistens schäumt der Fahrer jeweils vor Wut, doch meine Sicherheit ist mir zu wichtig, um diese Drängler tatenlos gewähren zu lassen.

Es hat auch einen Grund, weshalb ich gerade darüber schreibe. Neulich habe ich nämlich erlebt, was passieren kann, wenn man den Abstand partout nicht einhalten will! Vor mir fuhr in der 80er Strecke ein Sprinter und dieser kleppte regelrecht am Lastwagen vor ihm. Ich dachte mir da noch, dass der nicht alle Tassen im Schrank hat. Gerade bei hohen Gefährten, wo man nicht nach vorne sieht, ist es doch absolut lebensgefährlich, so aufzusitzen. Kaum gedacht, sehe ich dass der Lastwagen eine kleine Kurve fährt. Ich kenne diese Strecke - fahre ich sie doch jeden Tag - und weiss daher, dass der Mittelstreifen mit einer Leitplanke ergänzt ist.

Plötzlich ging alles ganz schnell. Ich sah, dass der Sprinter die Kurve nicht fährt, weil er sie ja gar nicht hätte sehen können, und ehe ich nur den Hauch einer Chance gehabt hätte, in irgendeiner Form zu reagieren, ragte der Sprinter bereits in die Höhe und schleifte meterweit auf der Leitplanke weiter. Die Funken sprühten nur so durch die Gegend und ein Gestank der Verbrennung machte sich schlagartig breit. Ich wähnte mich in einem Action Film. Es war der reinste Wahnsinn.

Er hatte aber grosses Glück, denn er rutschte wieder auf die Strasse und blieb auf allen vier Rädern stehen. Es hätte nicht viel gebraucht und er wäre gekippt. Der Fahrer stellte den Warnblinker ein und kam wohl mit dem Schrecken davon. Das Auto hat dabei ziemlichen Schaden genommen, doch es hätte auch ganz anders ausgehen können.

Ich hoffe, dass es dem Fahrer eine Lehre war und auch ich werde mich noch stärker darauf achten, genügend Abstand einzuhalten. Auch wenn man im Stress ist, durch das Aufsitzen ist man auch nicht schneller am Ziel. Im Gegenteil, der Fahrer dieses Sprinters ist da das beste Beispiel. Seine Tagespläne konnte er, dank dieser Fahrlässigkeit, alle vergessen.

Heute ist es wieder einmal an der Zeit, für ein Lied des Tages. Ich beziehe mich jedoch nicht auf den aktuellen Artikel, sondern auf das wunderschöne Frühlingswochenende, das uns bevorsteht. Mein Sommer Hit von 2009 soll gute Stimmung verbreiten. Ein schönes Wochenende allerseits!

Donnerstag, 25. November 2010

David Garrett: Ein sensationeller Geiger und Unterhaltungskünstler

Die Geige war nie mein Lieblings-Instrument. Deswegen interessierte ich mich auch nie für diese Szene. Als mir Melanie dann erzählte, dass sie einen Geiger sehr gerne hört, war ich ziemlich skeptisch. Ich hörte mir jedoch diesen David Garrett an und ich war begeistert. Unglaublich, was dieser Kerl aus diesem Instrument rausholt!

Gestern war es dann soweit, wir besuchten in Basel das David Garrett Konzert. Es begann mit einer Überraschung. David Garrett stand nämlich nicht auf der Bühne, sondern tauchte aus einem Zuschauereingang auf und lief spielend durch die Zuschauermengen auf die Bühne zu seiner Band und seinem Orchester.

An diesem Abend lernten wir einen äusserst sympathischen, bodenständigen und witzigen Geiger kennen. Er erzählte vor beinahe jedem Stück eine kleine Episode aus seinem Leben.

Auf lustige und unterhaltsame Art und Weise schilderte er zum Beispiel, dass er dank seiner hässlichen Brille, die er hätte tragen müssen, kein Lampenfieber kennt. Ohne Brille sah er ja das Publikum gar nicht.

Oder, dass er aus zeitlichen Gründen ein Privatflugzeug hatte nehmen müssen. Dabei stellte er sich natürlich eine Luxusmaschine vor. Vorgefunden hat er ein kleines Flugzeug, bei welchem aus Platzgründen ein Co-Pilot fehlte. So wurde er vor dem Flug noch instruiert, was zu tun ist, falls es dem Piloten mal nicht mehr so gut gehen sollte.

Weiter liess er die Zuschauer auch von seinen Missgeschicken wissen. In einem Hotel in Köln reklamierte er, weil die Karte, die er bekommen hatte, nicht funktionierte und er deswegen das gesamte Gepäck hin und her hatte schleppen müssen. Der Portier entgegnete ihm dann, dass er die Karte von einem Hotel in Frankfurt benutzt hatte und dass eventuell hier das Problem zu finden sei.

Den ganzen Abend unterhielt er das Publikum mit solchen Geschichten. Er erzählte abwechslungsreich, spannend und vorallem mit einem prächtigen Schuss Humor. Dies hat wunderbar gepasst zu seiner musikalischen Meisterleistung.

Bei einem Stück setzte er sich eine Brille mit eingebauter Kamera auf. Auf der Leinwand konnten die Zuschauer so aus der Perspektive von David Garrett sehen. Als ihm diese Brille plötzlich verrutscht war, spielte er ohne Regung weiter und liess sich nicht aus der Ruhe bringen.

Weiter wusste auch seine Bühnenshow mit Feuer, Licht und Laser zu überzeugen. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich rundum begeistert war von diesem Konzert. Schon vorher hatte ich hohe Erwartungen, doch diese wurden sogar noch um Längen übertroffen!

Das heutige Lied des Tages stammt, und das wird überraschen, von David Garrett ;-).
Smooth Criminal, eines meiner Lieblingsstücke!



Freitag, 12. November 2010

Mittelmeer Atmosphäre im Aargau

Ich liebe es im warmen Wasser zu entspannen. Nun haben wir ein für uns neues Bad kennengelernt, welches ich sehr empfehlen kann!

Das Wasser im sole uno im Kurzentrum in Rheinfelden enthält die sogennante Natursole. Diese wird aus ca. 200 Metern in der Tiefe, in der Saline Rheinfelden-Tuborg, gefördert und via Pipeline direkt ins Kurzentrum Rheinfelden geliefert. Mit calcium- und magnesiumreichen Rheinfelder Trinkwasser wird sie auf 33° bis 36°C erwärmt. So entfaltet die ortsgebundene Natursole die für Wohlbefinden und Heilerfolge bekannten Wirkungen.

Was mir in Bädern wie Schinznach oder Zurzach fehlt, habe ich nun im sole uno in Rheinfelden erhalten. Für wenig Geld viel Abwechslung. Unsere Reise durch die Wellness Oase hat im Aussenbecken begonnen. Im 32 -34°C warmen Wasser hat die pure Entspannung seinen Lauf genommen. Es ist grossartig, sich im Sole-Bad durch das Wasser mit 3% Salzgehalt zu bewegen, oder im Strömungskanal treiben zu lassen. Zusätzliche Entspannungsmöglichkeiten bietet der Wasserfall mit der dahinterfolgenden Höhle, die Massagedüsen oder die Liegewiese, welche jedoch im Winter eher nicht zur Benützung geeignet ist...

Unsere Reise fand seine Fortsetzung im tropischen Regen, welche am Anfang mit einem Steinbett und einem Wasservorhang aufwartet. Dahinter folgt ein spezieller Raum mit verschiedenen Farbenplatten und vier Düsen. Hier kann man sich per Knopfdruck Nieselregen, Landregen, Platzregen oder einem starken Gewitterregen ausetzen lassen.
Im Alpenwasserfall kann man sich entweder im kraftvoll herunterstürzendem Wasserfall, oder aber im deutlich sanfter abfallendem Kaskadenwasserfall abkühlen lassen.

Als nächstes besuchten wir die Aromadampfbäder. Bei 40 - 45°C kann man sich in verschiedenen Aromen entspannen und tief durchatmen.

Weiter machten wir im Eis- und Feuerbad halt. Dort kann man sich im 15°C kalten Eisbad abkühlen. Eigentlich sollten in regelmässigen Abständen Eiswürfel ins Bad hinzu gegeben werden, welche wir jedoch keine gesehen haben. Wir waren ganz einfach zu wenig lang in der Kälte. Danach darf man sich im 40°C heissen Feuerbad wieder aufwärmen. Da haben wir es merklich länger ausgehalten!

Mein persönliches Highlight kam aber erst noch. Das Intensiv-Solebecken. Da fühlt man sich wie im toten Meer. Im 0.60 Meter tiefen Wasser mit 15% Salzgehalt kann man sich bei 36°C schwerelos treiben lassen. Weiter zur Entspannung helfen sanfte Unterwasser-Klänge und die eindrucksvollen Spiegelungen an der Decke. Ein Wahnsinns-Gefühl, dem Alltag richtiggehend entschweben zu können!

Die letzten zwei Angebote, die wir an diesem Tage nutzten, waren das Dampfbad, sowie die Bio-Sauna. Das Dampfbad hat merklich die Atmung freier gemacht, während uns die Bio-Sauna zu wenig warm war.

Weitere Saunas, Hamam und die Inhalationsgrotte werden wir beim nächsten Besuch austesten. Ich bin überzeugt, dass wir auch davon begeistert sein werden.

Ich kann das Sole Uno im Kurzentrum in Rheinfelden wärmstens empfehlen. Wir haben da, im natürlichen Salz, die pure Entspannung erlebt und waren nicht, oder zumindest viel weniger, dem reizenden Chlor ausgesetzt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, wie in keinem anderen Bad, das ich bisher besucht habe!

Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Kurzentrums Rheinfelden oder in der Facebookgruppe.

Das heutige Lied des Tages kommt von James Blunt. Das neue Album gefällt mir sehr gut und besonders "No Tears" hat es mir angetan. Aber hört doch einfach selbst.


Donnerstag, 7. Januar 2010

Fragen ist Frauensache!

Neulich bestückte ich im Geschäft eine Aktionsfront, während plötzlich ein Pärchen die Abteilung betrat. Die Beiden trennten sich daraufhin. Der Mann schlenderte beim Barzubehör herum, während die Frau sich bei der Kosmetikabteilung umsah. Ein paar Minuten später gesellte sich die Frau zu ihrem Freund in die Barabteilung, der zwar immer wieder den Gang auf und ab lief, jedoch nicht unbedingt so aussah, als würde er etwas bestimmtes suchen.

Seine Freundin war wenige Sekunden bei ihm, bis sie plötzlich auf mich zu kam. Ihr Freund entfernte sich daraufhin möglichst weit weg von uns und schien sich plötzlich sehr intensiv für eine Ménage zu interessieren. Die Frau fragte mich dann, wo wir denn die Antirutschmatten hätten. Ich zeigte es ihr und als ich vermeintlich nicht mehr in der Nähe war, konnte ich hören, wie ihr Freund zu ihr sagte, dass er mehrmals vor diesem Gestell gestanden habe.

Ich fand dies eine herrliche Situation. Der Mann sucht minutenlang vergeblich nach dem gewünschten Artikel und ist sehr bemüht, nicht auffällig danach zu suchen. Fragen scheint keine Option zu sein. Die Frau hingegen fackelt nicht lange. Wenn sie das Gesuchte nicht gleich findet, dann wird der nächste Verkäufer angepeilt, der ihr den Standort des Artikels zeigen soll. Diese Variante ist ja eigentlich auch die Effizienteste und die Nerven schonen tut sie auch noch!

Nur, wieso macht dies ein Mann nicht? Ich selbst bin da nämlich meistens genau gleich. Lieber suche ich eine halbe Ewigkeit, als dass ich mir helfen lasse. Vielleicht ist es der Stolz? Ich kann das schliesslich auch selber finden, brauche doch die Hilfe eines anderen Menschen nicht. Sollen die etwa denken, ich kaufe das erste Mal ein? Wenn ich es dann rasch finde, fühle ich mich bestätigt und bin zufrieden. Und falls ich eine halbe Stunde verbraucht habe, um die Bratensauce zu finden, verdränge ich dies einfach oder gebe den Layoutern der Coop-Filiale die Schuld. Schliesslich gäbe es viele bessere Orte für die Bratensauce, ganz klar...

Oder vielleicht will ich die kostbare Zeit der Verkäufer nicht verschwenden für solch banale Fragen. Ich weiss ja selbst, wie gewisse Fragen nerven können. Na ja, es ist wohl eher das Erstgenannte. ;-)

Trotzdem bin ich meistens schneller fertig mit Einkaufen, als meine weiblichen Wegbegleiter. Ich suche zwar immer mal wieder etwas, bleibe dafür nicht an jedem Kleider- oder Kosmetikständer hängen... Doch das ist ein anderes Thema. :-)

Interessant ist übrigens, dass auch die männlichen Kunden erleichtert wirken, wenn ich sie frage, ob ich behilflich sein kann. Schliesslich hat der Mann dann nicht gefragt, sondern er wurde gefragt. Eine komplett andere Situation, welche sich auch mit dem eigenen Stolz vereinbaren lässt...

Mein heutiges Lied des Tages stammt von Bob Sinclair.



Montag, 28. Dezember 2009

I Have a Dream

Am Samstag ist es soweit. Das erste ganz grosse Highlight im Jahr 2010 steht an. Das Eishockey-Plauschturnier in der Aarauer KEBA. Gestern war mein zweitletztes Training vor dem grossen Showdown. Nur ein einziger und harmloser Sturz musste ich hinnehmen!

Und heute Nacht hatte ich einen Traum. Wir betraten in der ausverkauften KEBA unter tosendem Applaus das Eisfeld. Was für ein Moment! Das Herz raste, Hühnerhaut kam auf und während der Schweiss über die Wangen kullerte, lief es uns kalt den Rücken runter. Das Bully zum Anstoss konnte ich gewinnen, den Puck passte ich zu Bruno und lief auf die rechte Seite in die Nähe des Tores. Der Traumpass von Bruno konnte ich direkt im Tor unterbringen. Die Halle kochte und ich wusste nicht, wie mir geschah. Was folgte war der tatsächlich schon einstudierte Torjubel mit Bruno, bei dem es uns zwar beide auf die Schnauze haute, doch genau das machte diesen Moment perfekt!

Am Ende gewannen wir das Spiel. Alle waren wir überglücklich. Wir mussten noch stundenlang Autogramme schreiben und konnten uns vor weiblichen Groupies kaum retten. Leider ertönte genau in diesem Moment mein Wecker, den ich nur aus dem Grund, dass es sich bei meinem Wecker um mein geliebtes HTC handelt, nicht an die Wand schmetterte!

Die Realität sah dann leider ganz anders aus. Eine höllisch schmerzende Rippe und die Erkenntnis, dass es erst Montagmorgen ist und ich wohl oder übel arbeiten gehen muss! So bitter kann das Aufwachen sein!

Dafür ist die Vorfreude auf Samstag unglaublich gross!

Beim Lied des Tages bin ich heute spontan auf Omnos von Eluveitie gekommen.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Krankhafter Konsumzwang

Hallo erstmal! Ich weiss ja nicht, ob sie es schon wussten, aber das Wochnende ist nun auch schon wieder vorbei für mich.
Ach wie habe ich mich Anfang des Jahres 2009 gefreut, als ich sah, dass die Weihnachten dieses Jahr so liegt, dass 3 Tage am Stück frei sind. 3 Tage nacheinander nicht arbeiten müssen und dies gleich an 2 Wochenenden in Folge! Denkste! Anfang November kam nämlich die grosse Ernüchterung. Es wurde bekannt gegeben, dass wir am 26.12. sowie am 02.01. geöffnet haben werden. Immerhin muss ich nur am 02.01.10 arbeiten, doch auch dies drückt schon gewaltig auf meine Stimmung.

Wir Verkäufer haben eigentlich ja eh schon einen sehr undankbaren Job. Wir müssen jede Laune der Kunden über uns ergehen lassen und selbst müssen wir immer bester Laune sein. Am Samstag, während praktisch alle frei haben, müssen wir ebenfalls noch arbeiten und jeden Abend stehen wir länger in der Bude, als die meisten anderen Arbeitnehmer. Und der Lohn ist, ich will ja nicht sagen beschissen, aber eigentlich ist er es halt schon ;-).

Gut okay, ich habe damals diesen Beruf gewählt und wusste mehr oder wohl eher weniger, auf was ich mich da einlasse. Trotzdem kann es meiner Meinung nach einfach nicht sein, dass die Menschheit heutzutage nicht mehr im Stande ist 3 Tage ohne Läden aus zu kommen. Keiner interessiert es, dass es den Angestellten die Festtage versaut, wenn sie sogar am 26. und am 02. im Laden stehen müssen.

Aber die Läden würden 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag geöffnet haben, wenn sie es dürften. Türen bräuchte es eigentlich gar keine mehr. Leider stehen aber nur in den seltensten Fällen jene Leute im Laden, welche entscheiden, an solchen Tagen geöffnet zu haben.

Ich hoffe, dass die Menschen endlich wieder zur Vernunft kommen und dass sich dieser Konsumzwang wieder etwas legt. Schliesslich gehen viele Menschen bloss in Einkaufszentren, weil sie sonst nicht wissen, was sie machen könnten. Und dafür sollen doch nicht die sonst schon gestressten Verkäufer und Verkäuferinnen ihre wenige Freizeit opfern müssen. Hoffnung gibt mir die Tatsache, dass die Läden mit längeren Öffnungszeiten gar nicht mehr Umsatz erreichen. Es verteilt sich einfach anders und ist schlussendlich wohl eher ein Verlustgeschäft.

Über das Lied des Tages musste ich mir heute nicht lange Gedanken machen. Seit langem habe ich heute wieder einmal eines meiner Lieblingslieder gehört:



Montag, 21. Dezember 2009

Ein Sonntag der nachdenklich macht!

Gross war die Freude Ende November, als mir mitgeteilt wurde, dass ich definitiv mit einer Mannschaft am diesjährigen Hallenturnier des Fanclub Aarau 1981 mitmachen darf!

Das Turnier begann dann auch vielversprechend für uns. Im ersten Spiel trafen wir auf den FCB Fanclub St.Jakob, den Turniersieger des letzten Jahres. Dank einem unglaublich starken Torhüter und einer disziplinierten Leistung aller Mannschaftsteile, erreichten wir ein 0:0 Remis, dachten zumindest alle! Nur 1 Sekunde (!!!) vor Schluss passierte in unserer Abwehr doch noch ein schwerwiegender Fehler und die Basler wussten dies zum 1:0 auszunutzen. Kaum war der Ball im Netz, ertönte auch schon die Schlusssirene! Bitter, so zu verlieren. Doch auf dieser Leistung konnten wir aufbauen.

Im zweiten Spiel trafen wir auf einen Gegner, den wir überhaupt nicht einschätzen konnten. Der Chelsea Fanclub Zürich sahen wir bis dahin noch nicht spielen. Das Spiel war ziemlich ausgeglichen. Hinten konnten wir wiederum auf einen starken Torhüter zählen, doch vorne waren wir zu umständlich. So hiess es auch in diesem Spiel bis kurz vor dem Ende 0:0.
Doch zwei Minuten vor der Schlusssirene stürmte Chelsea plötzlich alleine auf unseren, etwas zu weit vorne stehenden, Torhüter zu. Beim Zurücklaufen stolperte der Goalie auch noch und das 1:0 schien nun doch noch zu fallen. Aber dieser Torhüter gibt nicht so schnell auf! Am Boden liegend, konnte er den Schuss mit den Beinen doch noch abwehren!

Kurz darauf verletzte sich Chregu am Fuss, wodurch ich nochmals zu einem Kurzeinsatz gelangte. In meiner ersten Aktion nach der erneuten Einwechslung kam ich an der Strafraumgrenze an den Ball, liess einen blauen Verteidiger ins Leere laufen und zog mit meinem schwachen linken Fuss ab. Der Ball landete tatsächlich im Netz! Meine Freude war gross, da ja nur noch rund 1 Minute zu spielen war. Und ein Tor zu erzielen weckt einfach geile Gefühle im Körper :-).

In der Folge stürmte Chelsea natürlich wild nach vorne. Kurz vor dem Strafraum versuchten es die Zürcher dann mit einem satten Schuss, welcher mein Knie abzuwehren wusste. Kurz darauf stand Rafael Kern plötzlich alleine vor dem leeren Tor und brauchte den Ball nur noch zum 2:0 einzuschieben - der Sieg war perfekt!

Im dritten Match trafen wir dann auf den FC Alhambra. Im Spiel gegen den FCB Fanclub St.Jakob mussten wir feststellen, dass dies wohl ein ganz harter Brocken werden dürfte.
So war es dann auch nicht sehr verwunderlich, dass wir bald mit 0:2 Toren im Hintertreffen waren. Leider schien dies einem unserer Spieler, den ich selber nicht einmal mitgenommen habe, gar nicht in den Kramm zu passen und er wurde auffällig gegenüber dem Schiedsrichter. Bald schon erhielt er eine geleb Karte und somit eine zwei Minuten Strafe. Ich war in diesem Spiel auch alles andere als überzeugt von diesem Schiedsrichter, doch so ausarten darf es einfach nicht! Hier war wohl der Ursprung für die folgenden negativen Ereignisse. Das Spiel ging 0:3 verloren!

Im vierten Spiel eskalierte das Ganze dann. Wir spielten gegen den GC Fanclub Eastboys und lagen da ebenfalls sehr bald 0:2 zurück. Der Schiedsrichter war auch in diesem Spiel etwas überfordert und unsere Nr.8 konnte sich leider wieder nicht beherrschen. Dazu kamen die Hoppers, welche sehr ruppig in die Zweikämpfe gingen. Bald stand es 0:3 und dem Anschlusstreffer zum 1:3 folgte so gleich auch das 1:4. Das Spiel war gelaufen, doch unser sonst so souveräne Goalie hatte immer wieder den Drang aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Und als er dann von einem Hopper angerempelt wurde, drehte er vollkommen durch. Erst schupste er den gegnerischen Spieler, welcher theatralisch zu Boden fiel. Und dies war noch nicht genug, er tritt den am Boden liegenden Spieler mit dem Fuss und wurde natürlich mit rot vom Platz gestellt. Danach folgte eine Rangelei, unsere Nr.8 wollte gar noch auf den Schiri los, was ich zum Glück verhindern konnte. Das Spiel wurde abgebrochen. Unsere Mannschaft verliess das Spielfeld mit einem Pfeiffkonzert, während ich in der Mitte der Halle hilflos stehen blieb.

Die Turnierleitung rufte mich dann zum Jurytisch und teilte mir mit, dass unser Goalie für den Rest des Turniers ausgeschlossen wird und dass der Nr.8 dasselbe drohe!

Ich begab mich nun auch in die Kabine und sagte dem Torhüter, dass für ihn das Turnier gelaufen sei. Der Nr. 8 sagte ich, dass auch er so gut wie ausgeschlossen sei!

Daraufhin beschlossen alle, dass sie nicht weiter spielen werden. Ausser Chregu und mir waren alle weg!

Chregu und ich sprachen mit der Turnierleitung und wir konnten uns darauf einigen, dass wir gespickt mit Spielern von Aarau 1981 und dem FCB Fanclub Bebbi, weiterspielen werden. Das letzte Gruppenspiel gegen Aarau 1981 musste allerdings forfait gewertet werden.

Wir machten also noch die Platzierungsspiele. Verloren jedoch beide und klassierten uns auf dem letzten Schlussrang!


Ich war bitter Enttäuscht. Da erhalte ich die Chance an diesem Turnier teilzunehmen. Biete selbst Leuten, welche ich nicht kannte bisher, eine Chance mit dem Eagles F.C. zu spielen und dann passiert sowas! Ich stehe nachher da wie der letzte Trottel.

Ich musste mich noch den ganzen Sonntag bei diversen Leuten rechtfertigen. Fragen, wieso man so einen Hitzkopf wie die Nr.8 überhaupt mit nimmt an ein solches Turnier musste ich mir pausenlos gefallen lassen. Ich, der Verantwortliche für das Team, war der Buhmann. Der neu ins Leben gerufene Eagles F.C. startet sogleich mit einem miesen Ruf ins Leben.

Ausser Chregu hatte keiner die Eier weiter zu machen. Es ist ja nicht ihr Name, der in den Dreck gezogen wird.

Ich bin schwer enttäuscht. Ganz egal, wie schlecht der Schiri gepfiffen oder wie unfair die Gegner gespielt haben. So ausarten darf es ganz einfach nicht und dafür gibt es keine Entschuldigung. Dass ich jetzt auch noch dem Stargeld hinterher rennen muss, passt auch noch ins Bild.

Ich habe daraus gelernt und werde in Zukunft nur noch Leute mitnehmen, bei denen ich weiss, dass sie aus Freude an solch einem Turnier teilnehmen. Ich hoffe, am nächsten Turnier des Fanclub Aarau 1981 trotzdem nochmals teilnehmen zu dürfen und möchte dann das wahre Gesicht der Eagles zeigen!

Die Vorfälle haben mich gestern und auch noch heute sehr beschäftigt. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ausgerechnet mein Team negativ auf sich aufmerksam gemacht hat...

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Mein Monat ohne Facebook

Nach reichlicher Überlegung entschloss ich mich Anfang November an der Studie Facebookless teilzunehmen. Bei dieser Studie ging es darum, dass man sein Profil für einen Monat abgibt, täglich eine kurze Status-Nachricht auf einer Homepage der Rod Kommunikation hinterlässt und dafür 300.- kassiert.

Als dann der Tag des ersten Gesprächs und sogleich der Abgabe meines Facebook-Profils da war, bekam ich allerdings plötzlich kalte Füsse. Ich schloss mich in meinem Zimmer ein.


Doch meine Mitmenschen wussten mit durchaus überzeugenden Argumenten zu kontern!




Ich liess mich jedoch davon nicht beeindrucken und verblieb hartnäckig in meinem Zimmer. Na ja, dies war wohl nicht die beste Entscheidung, wie untenstehendes Bild zeigt.


Nun gelangten sie in mein Zimmer und führten mich sanft und zärtlich zum Auto:



Jeder Widerstand war also zwecklos! Ich musste es durchziehen!

Tag 1 verlief ziemlich gut. Ich brauchte bloss eine kleine Flasche Nasenspray, um mich gut zu fühlen.



Auch in den darauffolgenden Tagen hielten sich meine Entzugserscheinungen in Grenzen und ich konnte absolut nichts abnormales erkennen, als ich mich im Spiegel betrachtete.


In der zweiten Woche musste ich die Tagesdosis meiner Feierabendbierchen ein klein wenig erhöhen.



Doch nachdem die Flaschen leer waren, ging es mir wirklich sehr gut und ich dachte keine Sekunde an Facebook - ein echter Fortschritt!

In der dritten Woche hatte ich oft Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen und Schweissausbrüche. Doch auch dagegen fand ich ein paar ganz gute Mittel.



Nach der Einnahme meiner kleinen Freunde und meiner Tagesration Bier, sind erstaunlicherweise sogar die eckligen, kleinen Käfer, welche ständig und überall um mich herum schwirrten, verschwunden.


Auch in der dritten Woche wusste ich mich immer zu beschäftigen.



Und am letzten Abend musste mein Erfolg natürlich ausgiebig gefeiert werden. Gut okay, ich gebe es zu. Da habe ich es vielleicht ein klein wenig übertrieben. Anders kann ich mir das Schalke-Shirt nämlich nicht erklären...



So nun ist leider Bettzeit in Königsfelden. Aus mir völlig unerklärlichen Gründen wurde ich hier eingewiesen. Sachen gibt's...

Montag, 7. September 2009

Swisscom bisher enttäuschend!

Jahrelang habe ich über die Cablecom im Internet gesurft und ich war wohl einer der wenigen, welche absolut zufrieden waren. Ich hatte nie Probleme mit dem Internet. Vom Telefon rate ich allerdings ab. Ich abonnierte es damals, weil ja so günstig, wartete aber über zwei Monate vergeblich auf die Aufschaltung. Die Kündigung bei der Swisscom konnte ich zum Glück noch rückgängig machen und das Telefon bei der Cablecom konnte ich ebenfalls ohne Probleme wieder kündigen. Zwar eine ärgerliche Geschichte, doch auch da hatte ich mit dem Kundendienst der Cablecom keine Probleme.

Trotzdem habe ich mich nun entschlossen, das Internet bei der Cablecom zu kündigen und zur Swisscom zu wechseln. Dies aus dem einfachen Grund, dass Bluewin TV nur mit Internet der Swisscom läuft und beim Cablecom Digital TV nunmal kein Fussball zu sehen ist, via Teleclub.

Nun, die Dame am Telefon sagte mir, dass ich das ganze Paket Ende September erhalten werde und die ersten drei Monate nichts zu bezahlen habe. Ich war natürlich damit einverstanden.

Doch nun habe ich bereits das gesamte Paket erhalten. Die Freude war, trotz Verwirrung, gross und ich installierte sofort alles. Dann folgte der erste Dämpfer. Das Internet ist noch gar nicht freigeschaltet. Okay, 1 - 2 Tage wird es wohl noch dauern, dachte ich mir. Trotzdem wandte ich mich an den Kundendienst. Nach den 10 Minuten (gefühlte 2 Stunden) in der Warteschleife, wurde ich endlich verbunden. Ein Herr versicherte mir da, dass ich bis spätestens am Freitag, 04.09.09 alle abonnierten Dienste empfangen werde.

Freitag Abend lief jedoch noch immer nichts und ich telefonierte ein weiteres Mal. Immerhin, dieses Mal musste ich nicht in die Warteschleife. Doch die Dame am Ende des anderen Telefons sagte mir, dass die Dienste am Mittwoch aufgeschalten sein werden.

Langsam habe ich die Befürchtung, dass ich die "Schokolade" noch bis Ende September werde aus der Ferne anschauen müssen. Es darf doch nicht sein, dass man mir alles zusendet, aber dann Tage lang nicht aktiviert. Logisch sterbe ich beinahe vor Neugierde. Zudem kann mir keiner der Swisscom Mitarbeiter sagen, wann ich denn genau mit der Aktivierung rechnen darf.

Die Swisscom konnte mir bisher noch nicht beweisen, dass sie besser ist, als die Cablecom...

Das Lied des Tages stammt heute von Fools Garden mit Lemon Tree. Ein Klassiker, der mich an meinen verstorbenen Vater erinnert.

Samstag, 22. August 2009

Die kleinen Freuden des Lebens!

Das Leben ist nicht einfach zu meistern. Überall lauern immer wieder Gefahren. Immer wieder werden einem Steine in den Weg gelegt. Umso älter, dass man wird, desto grösser scheinen die Steine zu werden. Am Anfang eines neuen Lebensabschnittes hat man grössere Probleme, diese grossen Steine zu überspringen. Man fällt hie und da ziemlich unsaft auf die Schnauze.

Deswegen finde ich es sehr wichtig, dass man sich an kleinen Dingen erfreuen kann. Ich nehme zum Beispiel an einer Play Station 3 Fifa Liga in Deutschland teil. Ich bin letzte Saison zum zweiten Mal in meiner Karriere in die höchste Spielklasse aufgestiegen. Auch diese Saison neigt sich da dem Ende entgegen und es stehen alle Zeichen auf Ligaerhalt. Dies ist mir in der ersten Saison nicht gelungen. Stolz macht mich, dass ich das zweitbeste Auswärtsteam der Liga stelle. Dafür habe ich noch keinen einzigen Heimsieg landen können.
Es macht mir aber immer noch unendlich Spass, mit Chelsea in dieser Liga spielen zu können!

Auch an diesem Blog zu arbeiten bereitet mir Freude und lenkt mich wunschgemäss von etlichen Sorgen und Gedanken ab! Dazu tolle Musik, sowie ein kühles blondes und ich bin glücklich...

Für den heutigen Abschluss wollte ich eines meiner Lieblingslieder posten, welches aber auch zum Text passen soll. ich habe tatsächlich eines gefunden. DJ Tiesto mit Adagio for strings aus dem Album Elements of Life. Auch diejenigen, welche eigentlich keinen Trance hören, sollten sich dieses Stück einmal zu Gemühte führen. Wirklich wunderschöne Musik, die zum Träumen einlädt!



Donnerstag, 20. August 2009

summertime!

Solche Tage wie heute, sollte es viel mehr geben. Für mich gibt es nichts schöneres, als in der Sonne zu liegen und neue Energie aufzutanken. Wenn ich spüre, wie die Sonne meinen Körper bestrahlt, kann ich mich so richtig entspannen. Danach unter die kalte Dusche und ein paar Runden schwimmen ist ebenfalls einfach nur herrlich!

Ich hatte heute von 12:30 - 16:30 Uhr Mittag, oder man sollte es wohl eher Zimmerstunde nennen ;-). Ich nutzte diese Zeit und besuchte die Badi in Aarau. Bei 35 Grad und purem Sonnenschein hält mich nichts mehr in den eigenen vier Wänden.

Von 16:30 - 20:00 Uhr arbeitete es sich dann viel besser! Auch jetzt bin ich noch voller Energie und Lebensfreude. Die Sonne hat da einen grossen Teil dazu beigetragen!

Mit meinem Sommerhit dieses Jahres möchte ich diesen perfekten Tag ausklingen lassen!