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Montag, 7. März 2011

Arroganz wird bestraft

Es war vor ca. zwei Wochen, als ich im deutschen Teletext las, welche Aussagen die Spieler des FC Bayern München über ihren nächsten Gegner, Borussia Dortmund, gemacht hatten. "Dass wir das Spiel gewinnen, steht ausser Frage" oder "Wir haben die klar bessere Mannschaft als Dortmund", waren zwei Aussagen, bei welchen ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Wie schon so oft, wenn sich Bayern Leute zu Wort melden. Nicht nur, weil ich seit früher Kindheit grosser Dortmund Sympathisant bin, hoffte ich natürlich auf einen klaren Sieg des BVB.

Und als ich dann das Resultat gesehen habe, machte ich einen Freudensprung. Die Dortmunder reden nicht, sie geben die Antwort auf dem Platz. So soll es sein. Doch ein fader Nachgeschmack bleibt trotzdem. Denn wer die Vereinspolitik der Bayern kennt, der weiss, was geschehen wird in der nächsten Transferperiode. Bayern München wird wohl oder übel versuchen die Leistungsträger von Dortmund abzuwerben. Auch wenn diejenigen bei den Münchnern auf der Bank versauern, Hauptsache der Konkurrent wurde geschwächt. Man kann diese Taktik schlau nennen, für mich ist sie feige.

Die Bundesliga Tabelle gefällt mir dieses Jahr sehr gut. Kleine Klubs wie Hannover, Nürnberg, Freiburg und insbesondere meine zweite Sympathie-Mannschaft Mainz, spielen oben mit und sorgen regelmässig für Furore, das macht Spass.

Die Freude über den Dortmund Sieg und die Bayern Niederlage war noch nicht abgeklungen, als ich bei "Blick online" Kommentare von FC Basel Fans über ihr Cupspiel bei Biel gelesen habe. Da war den meisten bereits klar, dass ihr FCB gegen Xamax - ja selbst der Gegner wurde prophezeit - im Cup Final stehen wird und dieses Spiel natürlich mindestens mit 6:0 gewinnen wird. Der Underdog aus Biel wurde gar nicht gross erwähnt, geschweige denn ernst genommen. 

Eine B-Elf wurde auf den Platz geschickt und diese B-Elf wurde sensationell vom kleinen FC Biel auseinander genommen. Ein weiterer arroganter Klub ist brutal auf die Nase gefallen. Ja, das gefällt mir!

Dienstag, 15. Februar 2011

FC Aarau - Vorschau auf die Rückrunde

Am Sonntag ist es wieder so weit. Das Brügglifeld wacht aus seinem Winterschlaf auf. Wie schon die ganze Saison, habe ich auch im Hinblick auf das Spiel gegen den FC Biel ein komisches Gefühl. Früher stellte man sich Teams wie GC, Zürich, Luzern oder Basel und rechnete sich so mehr oder weniger gute Chancen für einen positiven Rückrundenstart aus. Und heute? Zu Gast ist der FC Biel, aber klarer Favorit ist nicht der FC Aarau. Ein komisches Gefühl, gegen einen "Underdog" nicht der Favorit zu sein.

Gegen den FC Biel sah der FC Aarau in der Hinrunde ja alles andere als gut aus. Man darf nun gespannt sein, ob die wenigen Verstärkungen, die in der Winterpause dazu gekommen sind, ausreichen, um die nicht vorhanden gewesene Stabilität nun in die Mannschaft zu bringen.

Ich hoffe, dass Aarau wenigstens in der Rückrunde Freude machen kann, und so die Saison einigermassen gut abschliesst. Auf eine Prognose kann ich mich nicht einlassen, zu neu ist die Situation für mich. Der Klimaschock ist für mich zu gross. Was früher Basel war, ist heute Biel. Das verwirrt mich ehrlich gesagt noch viel zu sehr!

Und zu allem Übel soll nun auch noch der GCZ im Aarauer Brügglifeld spielen ab nächster Saison. Ich kann mich mit diesem Gedanken nicht richtig anfreunden. Mag ja sein, dass es dem FC Aarau eine gewisse finanzielle Entlastung bringt, doch wie schaut es mittelfristig mit den Sponsoren aus? Wieso in einen Challenge League Verein investieren, wenn an der gleichen Stätte auch ein Super League Verein spielt?

Na ja, ich freue mich jetzt zunächst auf das Spiel am Sonntag, den Rest kann ich eh nicht beeinflussen... In diesem Sinne HOPP AARAU!

Samstag, 29. Januar 2011

King Roger und der mangelnde Respekt

An den diesjährigen Australien Open ist es wieder einmal passiert. King Roger hat ein Spiel verloren! Und wie jedesmal, wenn der beste Tennisspieler aller Zeiten ein Spiel verliert, wollen auch jetzt wieder alle den Abstieg von Roger Federer voraus sehen.

Roger ist immer noch ein Mensch. Einer, der unglaubliches geleistet hat, immer noch leistet und viel mehr Respekt verdient hätte. Bei Blick online zum Beispiel meldet sich ein ehemaliger Wimbledon-Sieger. Pat Cash behauptet "Federer habe zu lange nur seine Fanpost gelesen". Hallo?!? Federer hat 1 Spiel verloren und dies gegen einen starken Djokovic! Wieso meldet sich einer, der nur einen Grand-Slam Titel gewonnen hat in seiner Karriere, jetzt zu Wort? Eifersucht und Genugtuung, dass auch King Roger "nur" ein Mensch ist? Für mich riecht es stark danach und zeugt von Charakterschwäche. Sich mit miesen Äusserungen über einen Weltstar ins Rampenlicht zu stellen, ist feige und peinlich.

Alle warten nur darauf, bis Federer stürzt. Ein sympathischer Weltstar ohne Skandale, der trotz riesigen Erfolgen stets auf dem Boden bleibt, das passt den Medien nicht. So einer ist uninteressant für die klatschgeile Gesellschaft in der wir leben.

Ich bin überzeugt, dass wir noch ganze lange Freude haben werden an unserem King Roger. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sich von Leuten, welche ausschliesslich negative Stimmung verbreiten wollen, nicht beeinflussen lässt.

Für mich ist und bleibt Roger ein Held und Vorbild. Daran wird sich auch nie etwas ändern können. DANKE ROGER!

Montag, 15. November 2010

FC Aarau - quo vadis?

Als FC Aarau Fan hatte man es selten leicht. Doch was man jetzt durchmachen muss, ist auch für einen geprügelten Aarauer etwas zu viel.

Nach der 1:7 Niederlage in Biel kam immerhin ein Entschuldigungsschreiben der 1.Mannschaft. Es war zwar etwas mager, aber wenigstens kam einmal ein Zeichen. Ich habe mich anfangs für einen Boykott ausgesprochen, war zuletzt jedoch auch nicht mehr dafür. Nach einer solch derben Niederlage weiss wohl jeder, dass eine Reaktion nötig ist.

Da ich seit längerem mit einem hartnäckigen Virus zu kämpfen habe, wollte ich das Spiel gegen Delsberg nicht besuchen. Doch ich fühlte mich besser und entschied mit Melanie, dass wir uns die letzten 20 Minuten noch zu Gemüte führen. Zugegebenermassen hatte die 2:1 Führung der Aarauer auch seinen Beitrag dazu geleistet, dass ich noch ins Brügglifeld wollte.

Was ich da sah, war ein ängstlicher FCA, der keinesfalls verlieren wollte. Leider suchte man nicht das 3:1 um Sicherheit zu gewinnen, sondern beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs. Trotzdem war ich mir sicher, dass Aarau diese drei Punkte behalten wird, da auch von Delsberg keine grossen Anstrengungen für ein Tor auszumachen waren. In der 89. Minute wurde es hektisch. Die Gäste verhielten sich alles andere als fair. Eine Tätlichkeit wurde nicht geahndet und in der Folge entstand der 2:2 Ausgleich, der alle Aarauer schockte. Als dann aber auch noch das 2:3 fiel, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Das war ein weiterer Stich ins Herz. Unfassbar, was uns alles zugemutet wird!

Aber trotzdem schöpfe ich ein wenig neue Hoffnung nach diesem Spiel. Es kam zu einer Aussprache zwischen den Verantwortlichen, den Spielern und den Fans. Da wurde scheinbar versprochen, dass in der Winterpause vier Verstärkungen dazu kommen sollen. Ich hoffe doch schwer, dass dies nicht nur eine Floskel war, um die Anhänger zu beruhigen.

Es braucht erfahrenere Spieler in jeder Linie. Und meines Erachtens braucht es für dieses Team auch einen erfahrenen Trainer. Ein junger, unerfahrener Trainer passt nicht zu einem jungen, unerfahrenen Team. Zudem gibt es doch einige Entscheidungen von Ranko, die zu Fragezeichen führen. Es kann doch nicht sein, dass man im eigenen Stadion, als Absteiger, mit nur einem Stürmer spielt. Zu Hause muss Druck gemacht werden, die Gegner sollen angst haben, in Aarau spielen zu müssen!

Ich hoffe, dass es meine Aarauer bald wieder aus dem Keller schaffen und dass diejenigen Fans, welche in den guten Zeiten ewige treue schwörten, jetzt erst recht ins Stadion kommen und die Mannschaft anfeuern.

Hopp Aarau!

Dienstag, 9. November 2010

Gedanken zum aktuellen FC Aarau

Nach der 1:7 Schlappe in Biel habe ich mir viele Gedanken gemacht. Ich habe mich daran erinnert, wie ich als kleiner Junge vor dem Radio sass und mit voller Leidenschaft auf die nächste Einschaltung zum Spiel meines FC Aarau wartete. Kamen positive Nachrichten aus den Boxen, konnte ich mich nicht halten vor Freude, kamen negative Nachrichten, war eine kleine Welt zerstört, mein Tag vernichtet. Dann kam der 25. August 1993! Ich durfte zwei Tage nach meinem 7. Geburtstag endlich mit meinem Vater ins Brügglifeld gehen. Aarau spielte gegen Servette-Genf, was für mich damals natürlich sekundär war. Hauptsache ich musste nicht mehr vor dem Radio sitzen, sondern durfte meine Helden live vor Ort bewundern.

In den folgenden Jahren gab es kaum ein Heimspiel, an dem ich nicht anwesend war. Später kamen auch noch die Auswärtsspiele dazu. Der FC Aarau war meine grosse Leidenschaft und Thema Nummer 1! Gewann der FCA, war meine Woche gerettet, verlor der FCA, war die Woche bis zum nächsten Spiel gelaufen. So war es für mich auch ganz klar, dass sich das Thema für die Abschlussarbeit der Sekundarschule um den FC Aarau drehen musste. Dadurch entstand die Fanpage fc-aarau.ch, welche einige Jahre bestanden hatte und vorallem durch die Fotos der Choreographien bekannt wurde.

Es war eine schöne Zeit! Als ich dann aber meine Verlobte kennen lernen durfte, war der FC Aarau natürlich nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben. Ich habe beschlossen, nur noch die Heimspiele der Aarauer zu besuchen und habe dadurch etwas Distanz gewonnen zum FCA. Trotzdem bin ich nach wie vor eingefleischter FC Aarau Fan, bloss auf eine etwas andere Art. Es tut mir weh, wenn ich sehe, was mit meinem FC Aarau geschehen ist in den letzten Monaten. Vor zwei Jahren war Aarau noch DIE Überraschungsmannschaft der Super League, stand während sechs Runden gar an der Tabellenspitze. Was damals wie ein Traum war, hat sich in einen Alptraum verwandelt. Die Verantwortlichen haben sich blenden lassen von diesem Exploit und prompt folgte nur eine Saison später der Abstieg - nach 29 Jahren in der höchsten Spielklasse. Und was jetzt in der Challenge League geschieht, tut einfach nur noch weh. Da steht eine Mannschaft auf dem Platz, welche kein Stolz und keine Leidenschaft an den Tag legt.

Ich habe nicht erwartet, dass Aarau gleich wieder um den Aufstieg mitspielen wird. Und ich bin ein geduldiger Mensch, der eher mit der rosaroten Brille durchs Brügglifeld läuft, als mit dem Mahnfinger. Doch jetzt habe auch ich genug. Ich habe Angst, dass der FC Aarau zu Grunde geht! Ein klares Zeichen der Fans wäre meines Erachtens jetzt angebracht. Ein Boykott, um die Verantwortlichen wach zu rütteln zum Beispiel. Es muss nämlich etwas geschehen, ansonsten spielt der FC Aarau bald nur noch vor ein paar hundert Zuschauern und die Sponsoren werden sich zurückziehen. Noch kann der FCA vom Prestige leben, das er sich in den letzten Jahren erarbeitet hat. Geht es aber so weiter wie bisher, wird auch dies nicht mehr möglich sein!

Ich will keine Alibi Kicker auf dem heiligen Brügglifeld Rasen das Trikot spazieren tragen sehen. Ich will Spieler sehen, welche den Adler mit stolz auf der Brust tragen und Helden sind!

Um ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, kommt das heutige Lied des Tages von Europe mit The Final Countdown.



Freitag, 8. Januar 2010

Bulgarischer Nationalspieler zum FC Aarau?

Als ich heute eine im Aargau ansässige Zeitung aufschlug und in der rechten Spalte den Übertitel "Milanov will zum FC Aarau" gelesen habe, staunte ich nicht schlecht. Als ich jedoch dann den Satz - mehr war es nicht, wie üblich, wenn es bei dieser Zeitung um den FC Aarau geht - zu Ende gelesen habe, verblieb ich verwirrt mit vielen Fragen im Kopf am Pausentisch. Offenbar reiste der rechte Aussenverteidiger gestern ins Brügglifeld, um mit Andermatt zu sprechen. Doch da die Ablösesumme eh zu hoch wäre für den FCA, ist ein Transfer höchst unwahrscheinlich, hiess es in diesem Bericht... eh sorry, in diesem Satz ;-).

1.) Warum sollte ein Rechtsverteidiger von Levski Sofia zum abgeschlagenen Schlusslicht der Schweizer Natonalliga A wechseln wollen (!!!)? Mag er einfach die Weine von seinem Landsmann und Ex-Aarauer Petar Aleksandrov und will deswegen in der Nähe wohnen?

2.) Wieso reist ein Bulgarischer Nationalspieler in die Schweiz, um mit einem Trainer über einen Transfer zu diskutieren, der eh nie zustande kommen wird? Oder diskutierten die Beiden einfach über den Klimawandel? Um über dieses Thema erfolglos zu diskutieren, wurden schliesslich schon weit mehr Kilometer Reiseweg zurückgelegt.

Man weiss es nicht und kann wieder einmal mehr nur spekulieren und hoffen, um dann am Ende doch wieder nur enttäuscht zu sein. Sei es, weil eine Zeitung glaubt Verwirrung stiften zu müssen, oder weil der FCA eine Frist für einen Transfer kommuniziert, die dann halt doch nicht eingehalten wird. Oder war es etwa wieder diese ominöse Zeitung, die da voreilig von einem 4. Januar geschrieben hat? Wie immer in der letzten Zeit, wenn es um den FCA geht, bin ich verwirrt, enttäuscht und irgendwie am resignieren...

Deswegen muss heute ein ganz besonderes Lied her. Seit ich die Band Eluveitie vor ca. 1 1/2 Jahren kennengelernt habe, ist Inis Mona in meiner persönlichen Playlist ganz oben vertreten. Dieses Lied kann ich so oft hören wie ich will, es verleidet mir einfach nicht und hat nun schon ein ganzes Jahr die Ehre, den Klingelton meines Handys zu verkörpern! Das hat zuvor kein Lied geschafft :-).





Donnerstag, 24. Dezember 2009

FC Aarau vs. EHC Aarau

Ich habe mich mit der Frage beschäftigt, was ich tun soll, wenn sich Spiele meiner beiden Vereine überschneiden. Einerseits ist da der FC Aarau, den ich schon begleite, seit ich denken kann. Andererseits ist ja nun auch der EHC Aarau da, den ich zwar erst seit dieser Saison aktiv und lautstark unterstütze, der aber keine akustische Unterstützung erhält, wenn wir nicht am Spiel sind!

FC Aarau
Es war der 25.August 1993 als ich das erste Mal live im Brügglifeld einen Match des FC Aarau schauen durfte. Ich wurde 2 Tage zuvor 7 Jahre alt und war unglaublich glücklich, dass ich endlich meinen FC Aarau nicht nur aus der Ferne mitverfolgen konnte! Aarau spielte damals 1:1 Unentschieden gegen Servette Genf. Der erste Torschütze meiner FCA Karriere war Marcel Heldmann und von daher, neben Ratinho, mein absoluter Lieblingsspieler.

Ja das waren noch Zeiten, als ich mit dem weissen Henniez-Harrassli an der Bande stand und alles viel optimistischer sah, als mein Vater. Während mein Vater fluchte und den damaligen Trainer Rolf Fringer als einen "Schönredner" beschimpfte, sagte ich stets, dass es schon gut kommen werde. Na ja, wer die Geschichte des FC Aarau in den letzten Jahren verfolgt hat, sieht, wer bisher recht behalten hat ;-).

Das erste Auswärtsspiel erlebte ich bei unserem Erzrivalen Luzern. Am 04.05.1996 verloren die Aarauer gleich mit 4:0 und ich war unglaublich aufgebracht über die ständigen "Scheiss Aarau" Rufe der Luzerner Fans. So etwas war ich mir aus dem Brügglifeld natürlich nicht gewohnt.

Einige Jahre später zog es mich vom Tor beim Gästesektor, indem mein Vater und ich nach dem Bau der Nebentribüne jeweils standen, in den Fanblock der Hardcorefans.

Da begann auch die Zeit der Auswärtsfahrten mit dem Car, bei denen oft ziemlich viel Alkohol geflossen war. Aber es war eine unvergessliche Zeit, welche ich keinesfalls missen möchte. Ebenfalls unvergessen sind natürlich die etlichen Ligaerhaltsfeiern. Mehrmals fanden diese im Zürcher Letzigrund statt. Einmal wurden wir mir Gegenständen beworfen und mussten gestaffelt vom Sektor zum Car laufen.
Ein Highlight war auch das Spiel im Hardturm, als der Gästesektor voll gestopft war mit Aarauern! Was für eine Stimmung!!!
Und auch die letzte Ligaerhaltsfeier beim Barrage-Spiel gegen die AC Bellinzona darf natürlich nicht vergessen werden.

Obwohl wir viele Tiefs hatten, gab es auch immer wieder Ereignisse, welche überwältigende Gefühle ausgelöst haben. Aarau - Zürich letzte Saison, als wir 2:1 gewannen und damit die Tabellenführung behaupteten. Oder Xamax - Aarau, bei dem der Gästesektor praktisch ausverkauft war! Ja ich wüsste noch einige Beispiele, will aber diesen Blog-Eintrag nicht noch mehr in die Länge ziehen...

Nun ist der FC Aarau in der wohl grössten Krise seiner Vereinsgeschichte. Es sieht verdammt schlecht aus und mein Vater würde in dieser Situation wohl keine Chance mehr sehen. Selbst ich als Daueroptimist sehe nur eine kleine Chance, wenn in den nächsten Tagen gute, vielversprechende Transfers getätigt werden können. Zurzeit kann ich jedenfalls noch nicht mit vollster Überzeugung sagen, dass schon alles gut kommen wird. Aber noch bilde ich mir keine endgültige Meinung.

EHC Aarau
Im September dieses Jahres beschlossen wir, dass wir nach dem FC Spiel auch das erste Heimspiel des EHC Aarau schauen gehen werden. Uns hat dieses Spiel sofort gepackt und wir unterstützten den EHCA auch in den folgenden Heimspielen. Bloss gegen den Leader Huttwil waren wir nicht anwesend, da der FCA gegen die AC Bellinzona spielte. Bald fuhren wir auch an die Auswärtsspiele, bastelten einen Doppelhalter, kauften eine Fahne und Schals. Eine zweite Leidenschaft ist da defintiv geboren und es macht unglaublich Freude, die Jungs laustark zu unterstützen. Wir (vorallem Bruno...) konnten nun auch ein paar andere mit dem EHCA Fieber anstecken und sind nun regelmässig 6-8 Leute im Block.

Beim EHC Aarau können wir etwas bewegen und bekommen dafür unglaublich viel zurück. Die Mannschaft, Betreuer, der Trainer und die Tribünenzuschauer haben uns schon mit extrem viel Lob eingedeckt. Jeder von uns hat mindestens einen Stock erhalten von den Spielern und wir durften sogar schon mit dem Spielercar nach Adelboden reisen. Hier wird unsere Tätigkeit geschätzt und wir spüren dies auch!

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Eigenlich ist es also kein Problem beide Klubs zu unterstützen. Nur, was ist wenn beide gleichzeitig spielen?
Nicht an ein FC Aarau Spiel gehen, nachdem man jahrelang kaum ein Spiel verpasst hat? Gerade jetzt, wo der FCA jede mögliche Unterstützung braucht, um den Ligaerhalt zu erreichen?

Andererseits fällt es keinem auf, wenn im Block der Szene Aarau 3-4 Leute weniger stehen. Zudem ist da die Stimmung zurzeit eh auf dem Nullpunkt und der Kindergarten ist ausgebrochen. Muss ich mir tatsächlich das unmotivierte "Choreoteam" anschauen, wenn ich beim EHC Aarau mit motivierten Leuten Stimmung machen kann?

Ich bin hin und her gerissen und fürchte mich jetzt schon vor der ersten Spielüberschneidung!




Montag, 21. Dezember 2009

Ein Sonntag der nachdenklich macht!

Gross war die Freude Ende November, als mir mitgeteilt wurde, dass ich definitiv mit einer Mannschaft am diesjährigen Hallenturnier des Fanclub Aarau 1981 mitmachen darf!

Das Turnier begann dann auch vielversprechend für uns. Im ersten Spiel trafen wir auf den FCB Fanclub St.Jakob, den Turniersieger des letzten Jahres. Dank einem unglaublich starken Torhüter und einer disziplinierten Leistung aller Mannschaftsteile, erreichten wir ein 0:0 Remis, dachten zumindest alle! Nur 1 Sekunde (!!!) vor Schluss passierte in unserer Abwehr doch noch ein schwerwiegender Fehler und die Basler wussten dies zum 1:0 auszunutzen. Kaum war der Ball im Netz, ertönte auch schon die Schlusssirene! Bitter, so zu verlieren. Doch auf dieser Leistung konnten wir aufbauen.

Im zweiten Spiel trafen wir auf einen Gegner, den wir überhaupt nicht einschätzen konnten. Der Chelsea Fanclub Zürich sahen wir bis dahin noch nicht spielen. Das Spiel war ziemlich ausgeglichen. Hinten konnten wir wiederum auf einen starken Torhüter zählen, doch vorne waren wir zu umständlich. So hiess es auch in diesem Spiel bis kurz vor dem Ende 0:0.
Doch zwei Minuten vor der Schlusssirene stürmte Chelsea plötzlich alleine auf unseren, etwas zu weit vorne stehenden, Torhüter zu. Beim Zurücklaufen stolperte der Goalie auch noch und das 1:0 schien nun doch noch zu fallen. Aber dieser Torhüter gibt nicht so schnell auf! Am Boden liegend, konnte er den Schuss mit den Beinen doch noch abwehren!

Kurz darauf verletzte sich Chregu am Fuss, wodurch ich nochmals zu einem Kurzeinsatz gelangte. In meiner ersten Aktion nach der erneuten Einwechslung kam ich an der Strafraumgrenze an den Ball, liess einen blauen Verteidiger ins Leere laufen und zog mit meinem schwachen linken Fuss ab. Der Ball landete tatsächlich im Netz! Meine Freude war gross, da ja nur noch rund 1 Minute zu spielen war. Und ein Tor zu erzielen weckt einfach geile Gefühle im Körper :-).

In der Folge stürmte Chelsea natürlich wild nach vorne. Kurz vor dem Strafraum versuchten es die Zürcher dann mit einem satten Schuss, welcher mein Knie abzuwehren wusste. Kurz darauf stand Rafael Kern plötzlich alleine vor dem leeren Tor und brauchte den Ball nur noch zum 2:0 einzuschieben - der Sieg war perfekt!

Im dritten Match trafen wir dann auf den FC Alhambra. Im Spiel gegen den FCB Fanclub St.Jakob mussten wir feststellen, dass dies wohl ein ganz harter Brocken werden dürfte.
So war es dann auch nicht sehr verwunderlich, dass wir bald mit 0:2 Toren im Hintertreffen waren. Leider schien dies einem unserer Spieler, den ich selber nicht einmal mitgenommen habe, gar nicht in den Kramm zu passen und er wurde auffällig gegenüber dem Schiedsrichter. Bald schon erhielt er eine geleb Karte und somit eine zwei Minuten Strafe. Ich war in diesem Spiel auch alles andere als überzeugt von diesem Schiedsrichter, doch so ausarten darf es einfach nicht! Hier war wohl der Ursprung für die folgenden negativen Ereignisse. Das Spiel ging 0:3 verloren!

Im vierten Spiel eskalierte das Ganze dann. Wir spielten gegen den GC Fanclub Eastboys und lagen da ebenfalls sehr bald 0:2 zurück. Der Schiedsrichter war auch in diesem Spiel etwas überfordert und unsere Nr.8 konnte sich leider wieder nicht beherrschen. Dazu kamen die Hoppers, welche sehr ruppig in die Zweikämpfe gingen. Bald stand es 0:3 und dem Anschlusstreffer zum 1:3 folgte so gleich auch das 1:4. Das Spiel war gelaufen, doch unser sonst so souveräne Goalie hatte immer wieder den Drang aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen. Und als er dann von einem Hopper angerempelt wurde, drehte er vollkommen durch. Erst schupste er den gegnerischen Spieler, welcher theatralisch zu Boden fiel. Und dies war noch nicht genug, er tritt den am Boden liegenden Spieler mit dem Fuss und wurde natürlich mit rot vom Platz gestellt. Danach folgte eine Rangelei, unsere Nr.8 wollte gar noch auf den Schiri los, was ich zum Glück verhindern konnte. Das Spiel wurde abgebrochen. Unsere Mannschaft verliess das Spielfeld mit einem Pfeiffkonzert, während ich in der Mitte der Halle hilflos stehen blieb.

Die Turnierleitung rufte mich dann zum Jurytisch und teilte mir mit, dass unser Goalie für den Rest des Turniers ausgeschlossen wird und dass der Nr.8 dasselbe drohe!

Ich begab mich nun auch in die Kabine und sagte dem Torhüter, dass für ihn das Turnier gelaufen sei. Der Nr. 8 sagte ich, dass auch er so gut wie ausgeschlossen sei!

Daraufhin beschlossen alle, dass sie nicht weiter spielen werden. Ausser Chregu und mir waren alle weg!

Chregu und ich sprachen mit der Turnierleitung und wir konnten uns darauf einigen, dass wir gespickt mit Spielern von Aarau 1981 und dem FCB Fanclub Bebbi, weiterspielen werden. Das letzte Gruppenspiel gegen Aarau 1981 musste allerdings forfait gewertet werden.

Wir machten also noch die Platzierungsspiele. Verloren jedoch beide und klassierten uns auf dem letzten Schlussrang!


Ich war bitter Enttäuscht. Da erhalte ich die Chance an diesem Turnier teilzunehmen. Biete selbst Leuten, welche ich nicht kannte bisher, eine Chance mit dem Eagles F.C. zu spielen und dann passiert sowas! Ich stehe nachher da wie der letzte Trottel.

Ich musste mich noch den ganzen Sonntag bei diversen Leuten rechtfertigen. Fragen, wieso man so einen Hitzkopf wie die Nr.8 überhaupt mit nimmt an ein solches Turnier musste ich mir pausenlos gefallen lassen. Ich, der Verantwortliche für das Team, war der Buhmann. Der neu ins Leben gerufene Eagles F.C. startet sogleich mit einem miesen Ruf ins Leben.

Ausser Chregu hatte keiner die Eier weiter zu machen. Es ist ja nicht ihr Name, der in den Dreck gezogen wird.

Ich bin schwer enttäuscht. Ganz egal, wie schlecht der Schiri gepfiffen oder wie unfair die Gegner gespielt haben. So ausarten darf es ganz einfach nicht und dafür gibt es keine Entschuldigung. Dass ich jetzt auch noch dem Stargeld hinterher rennen muss, passt auch noch ins Bild.

Ich habe daraus gelernt und werde in Zukunft nur noch Leute mitnehmen, bei denen ich weiss, dass sie aus Freude an solch einem Turnier teilnehmen. Ich hoffe, am nächsten Turnier des Fanclub Aarau 1981 trotzdem nochmals teilnehmen zu dürfen und möchte dann das wahre Gesicht der Eagles zeigen!

Die Vorfälle haben mich gestern und auch noch heute sehr beschäftigt. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ausgerechnet mein Team negativ auf sich aufmerksam gemacht hat...

Dienstag, 27. Oktober 2009

Wegweisender Mittwoch

Morgen ist also dieser Mittwoch. Am Nachmittag wird es sich zeigen, wie es in der Familie weiter geht. Wie schlimm es um die betreffende Person steht und wie hart die Zukunft für die restlichen, leider nur noch wenigen, Familienmitglieder wird. Uns allen ging es in den letzten Tagen doch wesentlich besser, als noch anfangs letzter Woche, als es uns alle heftig auf den Magen geschlagen hat. Es gibt einfach gewisse Erlebnisse, mit welchen man keine Erfahrungen machen möchte. Ich wünsche mir für morgen so sehr eine positive Nachricht!

Am Abend spielt dann auch noch der FC Aarau, der gegen Sion endlich wieder einmal gewinnen will! Ich habe das Gefühl, dass Aarau morgen ein Erfolgserlebnis feiern darf. Nennt mich einen naiven Daueroptimist wenn ihr wollt. Aber ich bin stolz darauf, auch in schlechten Zeiten die positiven Seiten sehen zu können. Und im Fall des FCA gibt mir die Aarauer Vereinsgeschichte vollkommen recht! Es lohnt sich in jedem Fall bis zum Ende zu kämpfen. Wer jetzt schon aufgibt, hat keine Eier ;-).

UND JETZT WIRD VERDAMMT NOCHMALS GEKÄMPFT UND NICHT GEJAMMERT!!!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Aufgeben gilt nicht!

Zurzeit liegt bei mir so einiges im argen. Der FC Aarau ist in der wohl grössten Krise, seit ich 1986 geboren bin. Jeder Gegner in der NLA scheint mindestens eine Nummer zu gross zu sein. Selbst gegen ein schwaches Bellinzona verliert man das Heimspiel. Es spricht wahrlich nicht mehr viel für den FCA. Doch trotzdem sind es noch 23 Runden bis zur Entscheidung. In dieser Zeit kann noch soviel passieren! Deswegen darf man jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken und muss kämpfen! Irgendwann haben auch wir wieder eine bessere Phase und dann glaube ich daran, dass der FCA zu Überraschungen fähig ist.

Dies alleine belastet mich zurzeit aber leider nicht. In der Familie leiden wir wegen eines Schicksalsschlag ebenfalls. Vor nur gerade 3 Jahren verlor ich meinen Vater und nun muss ich wohl wieder etwas ähnliches durchmachen. Es ist nicht einfach und ich hätte diese Woche mehrmals gerne resigniert. Doch dies geht nicht, es ist keine Option! Kämpfen ist auch hier angesagt!

Eine Freundin hat mir diese Woche gesagt, dass das Leben zum Kämpfen da ist. Sie hat selbst sehr viel durchgemacht bisher und vorallem deswegen hat mich dieser Satz beeindruckt und ich versuche ihn mir zu Herzen zu nehmen! Es bringt nichts, wenn man den Kopf in den Sand steckt und im Selbstmitleid versinkt!

Am nächsten Mittwoch ist für mich und meine Familie ein wegweisender Tag. Ich kann nicht garantieren, dass ich mich danach tatsächlich an die Worte in diesem Blog halten kann, doch ich werde es ganz sicher versuchen. Es muss einfach weiter gehen!

Als Lied vom Wochenende finde ich Fable von Robert Miles äusserst passend. Es regt zum nachdenken an und verkörpert die Aufbruchstimmung!

Samstag, 17. Oktober 2009

Contro il calcio moderno!

Ich habe das Spiel zwischen der Schweiz und Israel live im St.Jakob-Park in Basel erlebt. Da musste ich am eigenen Leib erfahren, wie sich die Fussball-Bosse Fussballfans wünschen. Alle in rot gekleidet, originell geschminkt, brav auf ihren Stühlen sitzend mit gelegentlichen "Hopp Schwiiz" Rufen. Hie und da noch ein anderer künstlicher Fansong, welcher so tönt, als käme er aus den Boxen. Das Bier ist alkoholfrei und wehe einer steht 20 Sekunden zu lange vor seinem Platz, der wird sofort zurecht gewiesen. Dieser moderne Fussball finde ich zum kotzen und ich hoffe, dass dies nicht plötzlich auch beim Klubfussball zur Normalität wird.

Ich liebe es im Brügglifeld zu stehen (!!), mein alkoholhaltiges (!!) Bier zu geniessen, die Bratwurst oder den Hot Dog zu essen und den frisch gemähten Rasen zu riechen. Dazu echte Fussballfans, welche ihre eigene Stimmung machen und sich nicht immer so benehmen, wie es die Gesellschaft gerne hätte. Damit meine ich nicht Randale oder ähnliches, sondern Pyromanie, Hassrufe gegen den Gegner und die Schiris. Am Match einfach mal die Sau raus lassen können! DAS ist Fussball!!!!

Montag, 24. August 2009

Highlight des Jahres!!!

Heute haben wir zwar erst Montag, doch meine Gedanken drehten sich praktisch den ganzen Tag um den kommenden Sonntag. Denn da steht etwas auf dem Programm, das ich mir schon ewigs wünsche. Ich nehme mit einer Mannschaft an einem Grümpelturnier teil!

Endlich wieder einmal Fussballspielen, den Wettkampfgedanken spüren und ehrgeizig auf Siege hoffen!

Ich hoffe natürlich, dass ich ähnlich erfolgreich sein werde, wie damals als ich den Crazy Bastards in Rümlang ausgeholfen habe. Da gelangen mir in 4 Spielen 5 Tore! Leider schaute trotzdem nur ein erspielter Punkt heraus. Hinzu kam noch einen Forfait-Sieg, welcher uns aber trotzdem keine Runde weiter brachte.

Vom Turnier in Strengelbach erhoffe ich mir etwas mehr Erfolg. Mein Mindestziel lautet der Achtelfinaleinzug! Ich denke, so wie es ausschaut haben wir eine ganz gute Truppe zusammen. Der Torhüter der Crazy Bastards - Markus Wettstein - steht bei uns im Tor.
Bruno Suter schätze ich sehr stark ein. Vorallem seine Einstellung gefällt mir. Er will, so wie auch ich, nicht einfach nur dabei sein, sondern er will gewinnen!

Zudem werden Bruno's Bruder, sowie Colin Gygax teilnehmen, welche ich beide nicht einschätzen kann. Aber ich habe ein gutes Gefühl. Ergänzt werden wir von zwei Mädels. Kigi Bron und Nita Glogner werden uns ebenfalls versuchen zum Sieg zu führen!

Die Verhandlungen mit Fabian Birrer (Abwehr) und Igor Muzek (Torwart) sind noch in vollem Gange. Bei Igor Muzek stellt sich die Frage, ob der ziemlich angeschlagene Rücken ein solches Turnier überhaupt zulässt!

Auch andere Spieler wurden noch angefragt. Wobei, wenn einer der oben genannten zusagt, bin ich zufrieden mit dem Kader. Dann haben wir 5 Feldspieler, 1 Torhüter und 2 Auswechselspieler. Finde ich so am idealsten, dann haben alle genügend Einsatzzeit, können aber bei Bedarf ausgewechselt werden.

Ich freue mich bereits wie ein kleines Kind auf dieses Turnier!

Für das heutige Lied des Tages ist mir spontan Vangelis mit Conquest of paradise eingefallen. Bruno hatte auf dem Rückweg aus St.Gallen ein paar herrliche Ideen für Psychotricks, um unsere Gegner zu verunsichern. Unter anderem kam dieses Lied darin vor! Zudem ist es eines der schönsten Lieder überhaupt...



Samstag, 22. August 2009

Die kleinen Freuden des Lebens!

Das Leben ist nicht einfach zu meistern. Überall lauern immer wieder Gefahren. Immer wieder werden einem Steine in den Weg gelegt. Umso älter, dass man wird, desto grösser scheinen die Steine zu werden. Am Anfang eines neuen Lebensabschnittes hat man grössere Probleme, diese grossen Steine zu überspringen. Man fällt hie und da ziemlich unsaft auf die Schnauze.

Deswegen finde ich es sehr wichtig, dass man sich an kleinen Dingen erfreuen kann. Ich nehme zum Beispiel an einer Play Station 3 Fifa Liga in Deutschland teil. Ich bin letzte Saison zum zweiten Mal in meiner Karriere in die höchste Spielklasse aufgestiegen. Auch diese Saison neigt sich da dem Ende entgegen und es stehen alle Zeichen auf Ligaerhalt. Dies ist mir in der ersten Saison nicht gelungen. Stolz macht mich, dass ich das zweitbeste Auswärtsteam der Liga stelle. Dafür habe ich noch keinen einzigen Heimsieg landen können.
Es macht mir aber immer noch unendlich Spass, mit Chelsea in dieser Liga spielen zu können!

Auch an diesem Blog zu arbeiten bereitet mir Freude und lenkt mich wunschgemäss von etlichen Sorgen und Gedanken ab! Dazu tolle Musik, sowie ein kühles blondes und ich bin glücklich...

Für den heutigen Abschluss wollte ich eines meiner Lieblingslieder posten, welches aber auch zum Text passen soll. ich habe tatsächlich eines gefunden. DJ Tiesto mit Adagio for strings aus dem Album Elements of Life. Auch diejenigen, welche eigentlich keinen Trance hören, sollten sich dieses Stück einmal zu Gemühte führen. Wirklich wunderschöne Musik, die zum Träumen einlädt!



Sonntag, 16. August 2009

What the fuck?!?

Das heutige Spiel des FC Aarau gegen Xamax war unfassbar. Da erlebt man einen ansprechenden FCA mit zwei vielversprechenden Neuzugängen. Bekommt kurz vor der Pause zurecht einen Elfmeter zugesprochen und sieht, dass Burki sich den Ball zurecht legt. Meiner Meinung nach einer der sichersten Elfmeterschützen in den Reihen des FCA, deswegen optmistisch, dass der Ball im Tor untergebracht werden wird. Doch nichts da, Burki schiesst sackschwach, kein Problem für den Goalie.

Dann beginnt die zweite Halbzeit. Xamax erzielt ein eigentlich irreguläres Tor (Benito wurde klar behindert) und nutzt die Aufruhr gleich noch zum 0:2. Dann provoziert dieser Hitzkopf Varela auch noch die Aarau Fans. Von wegen "ich bin ruhiger geworden". Immer noch dasselbe arrogante, hitzköpfige Kind wie früher.

Die schockierten Aarauer, nun völlig von der Rolle, kassieren noch zwei weitere Tore!
Erste Halbzeit klar besser und am Ende steht es trotzdem 0:4! Ich verstehe die (Fussball-)Welt nicht mehr und bin ratlos! Wenn man gegen Xamax zu Hause so deutlich verliert, gegen wen soll man dann gewinnen?

Um sich etwas abzulenken, empfehle ich dieses wunderschöne Lied von Eluveitie:

Donnerstag, 13. August 2009

Schweinegrippe, FC Aarau, ahnungslose Schweizer...

Der Virologe (was für eine Berufsbezeichnung :D) Beda Stadler gab heute Entwarnung. Es sei eindeutig zu erkennen, dass die Zahl am Virus erkrankten Menschen weltweit zurückgehe. Was hält denn das BAG davon? Natürlich gibt es keine Entwarnung, im Gegenteil. Man gehe immer noch davon aus, dass 2 Millionen Menschen in der Schweiz mit dem Schweinegrippe Virus infiziert werden!
Also, weiterhin Panik machen. Schliesslich steht die Wirtschaft zwar wieder etwas besser da, ist aber noch lange nicht über dem Berg, da kommt eine Schweinegrippe ganz gelegen!

Der FC Aarau hat heute endlich zwei neue Stürmer präsentiert. Kioyo hat Bundesligaerfahrung, wirkt bullig und robust. Stojkov war bereits vor ein paar Wochen ein grosses Thema beim FCA, doch zuviel Geld wurde verlangt. Damals wurde Fritz Hächler heftig kritisiert, dass er sich einen solch vielversprechenden Spieler hat durch die Lappen gehen lassen. Jetzt muss man aber ganz klar anerkennen, dass unser Bauer das richtige Gespür gehabt hat! 40% weniger soll er anscheinend gekostet haben, als noch vor Wochenfrist.
Fritz Hächler mag umstritten sein und auch ich war nicht immer sehr glücklich darüber, wie er sich in letzter Zeit verhalten hat. Besonders in der Kommunikation nach aussen agierte er oft sehr unglücklich. Trotzdem bin ich froh, ihn als Sportchef zu haben. Bei ihm weiss man, dass er nur das Geld ausgibt, welches zur Verfügung steht.
Das Kader der Aarauer ist nun - meiner Einschätzung nach - fast komplett und somit absolut konkurrenzfähig. Einzig einen polyvaleten Verteidiger würde ich mir wünschen. Stefan Glarner vom FC Thun halte ich für einen sehr interessanten Mann für diesen Job!

Das Schweizer Fernsehen hat in Schweizer Städten verschiedenen Menschen Bilder von schweizer Gebäuden bzw. Sehenswürdigkeiten gezeigt. Die meisten kannten das Bundeshaus, den Rheinfall oder auch das Matterhorn. Doch es gab ebenfalls einige, welche keine Ahnung hatten, was ihnen da vor die Nase gehalten wird. Da stellt sich mir schon die Frage, wie die durch die Welt gehen. Ich gebe zu, ich habe mich auch lange Zeit nicht gross für Politik und Kultur interessiert. Doch wie das Bundeshaus oder das Matterhorn aussieht, wusste ich also noch längst. Sind wir Schweizer so wenig patriotisch, dass wir uns einen Dreck darum kümmern, was in unserem Land vor geht? Ist es dem Schweizer scheissegal, was mit seinem Land passiert?

Zum Ende noch mein Lied des Tages:



Montag, 10. August 2009

Emotionaler Fussball!

Wer das Spiel vom letzten Wochenende zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich mitverfolgt hat, wurde Zeuge von Rangeleien unter Millionären!

Erst dreht der Captain der Schweizer Nationalmannschaft Alex Frei durch, indem er nach einer völlig korrekten Verwarnung den Ball seinem Nati-Kollegen Vonlanthen an den Körper schmeisst und erhält zurecht die gelb-rote Karte. Und nach Spielschluss attackiert FCB Goalie Costanzo den eigenen Mitspieler!

Danach hört man immer wieder, dass der Fussball halt emotional sei und solche Szenen zwar nicht entschuldbar seien, aber doch auch zeigten, dass hier pure Leidenschaft und Ehrgeiz mit dabei seien.
Nun gut, ich kann dies durchaus nachvollziehen und halte solche Aktionen eigentlich für nicht allzu tragisch. Doch es ist mir trotzdem ein kleiner Vergleich im Kopf umher geschwirrt!

Während man die Fussballspieler für "Gewalttätigkeiten" zu verstehen und teilweise gar zu verteidigen versucht, werden die Fussballfans für noch so kleine Delikte aufs Schärfste verurteilt. Da wird plötzlich nicht mehr davon gesprochen, dass dies halt von Leidenschaft und Ehrgeiz zeugt.

Ich will keineswegs Gewalttätikeiten von "Fans" gutheissen oder in Schutz nehmen. Ich finde einfach, dass hier wieder einmal mehr nicht mit gleichlangen Ellen gemessen wird. Fussballspieler versucht man zu verstehen, Fussballfans hingegen werden vorverurteilt und nicht ernst genommen! Sind ja eh alles Verbrecher!