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Montag, 14. März 2011

Die Wasserbar im Ferienparadies

Am Samstag haben wir wieder ein neues Bad kennen gelernt. Wir waren in Pratteln, im Aqua Basilea.

Bereits in der Eingangshalle können wir durch eine riesige Glasfront in das Bad sehen und dieser Anblick lässt unsere Vorfreude noch grösser werden. Ferienstimmung pur!
Während dem wir die Eintritte lösen, werden wir gefragt, ob wir das erste Mal hier sind. Und da wir diese Frage mit Ja beantworten, werden wir erst einmal instruirt. Ja richtig gelesen. In diesem Bad muss man erst einmal instruirt werden, denn das Aqua Basilea ist top modern. Für das Kästchen erhält man keinen Schlüssel, sondern ein Armband mit einem Chip. Beim Konsumieren im Bad braucht man dann bloss das Armbad hinzuhalten und kann die gesamte Rechnung am Schluss bequem am Nachzahlautomaten begleichen. Wo dies äusserst praktisch ist, dazu komme ich später.

Wir begeben uns also in die Umkleidekabine und fanden die modernen Kleiderschränke vor. Dort ist zwar eine Anleitung zum Öffnen und Schliessen angebracht, doch wirklich schlau werden wir nicht daraus. So müssen wir eben einfach auspröbeln und bald schon haben wir die Technik im Griff.

Nun gehen wir ins Bad und sind sofort sehr beeindruckt. Als ob wir kurzerhand irgend an einem Strand gelandet wären, kommt uns vor. Ein überwältigend grosser Strohschirm dekoriert die Decke und man merkt sofort, dass hier grosser Wert auf die Dekoration gelegt wurde. Überall machen Palmen und Ratanmöbel die Ferienstimmung perfekt.

Das erste Becken kann zum Schwimmen benutzt werden. Wir durchqueren dieses Becken und finden ein weiteres Becken, dass ein wenig abgetrennt vom ersten Becken ist, vor. Und was wir da antreffen, bringt uns ins Staunen. Da ist doch tatsächlich, im Wasser (!), eine Bar. Wir setzen uns später auf die Unterwasserbarhocker und geniessen ein Glace. Und genau hier ist der Armbandchip äusserst praktisch. Man muss kein Geld dabei haben, kann sich eine Glace, einen Kaffee oder einen Cocktail (natürlich alkoholfrei) bestellen und sich den Betrag gemütlich auf das Armband laden.

Das zweite Becken führt nach draussen. Dort finden wir erst einen Strömungskanal vor. Weiter werden überall "Strudel", sowie eine Grotte, welche mit vielen Lichtern aufwartet, angeboten. 

Als erste Rutsche treffen wir auf den Verzascatal-Bergbach. Dort schlängelt sich ein "Bach" durch die wunderschöne Verzascatal Kulisse. Drei Ruhebecken lassen einem kurz entspannen, um dann wieder voller elan weiter zu treiben.

Eine weitere Rutsche befindet sich im Aussenbereich, diese ist im Winter jedoch geschlossen. Alle anderen Rutschen sind in einem, durch eine Drehtüre abgetrennten Raum untergebracht. Dort befindet sich auch noch ein Wellenbad. 

Zwei der Rutschen zeichnen sich durch tolle Lichtmotive aus. Bei der schwarzen Rutsche werde ich zudem plötzlich durch ein transparentes Stück überrascht. 

Besonders angetan hat es mir die grüne Rutsche. Da braust man mit grosser Geschwindigkeit steil nach unten und fühlt sich wie im freien Fall. Pures Adrenalin, das süchtig macht nach mehr. 

Auch die gelbe Rutsche trifft meinen Geschmack. Beinahe senkrecht rutsche ich in der offenen Röhre in die Tiefe, ein tolles Gefühl.

Zu zweit in einem Ring rutschen wir die rote Röhre hinab, was uns ebenfalls grosse Freude bereitet. 

Nach dem grossen Spass begeben wir uns ins Restaurant und bekommen auch kurz vor Feierabend noch warmes Essen. 

Ein weiteres Bad, das ich wärmstens empfehlen kann. Wenn ich action will, dann besuche ich das Aqua Basilea und kann mich da zwischendurch immer wieder entspannen. Am meisten beeindruckt hat mich die Bar im Wasser. Nur schon dieses Beispiel zeigt, dass sich die Macher etwas überlegt haben, bei der Gestaltung des Aqua Basileas.

Auch die Preise dürfen sich sehen lassen. 2 Stunden kosten 20.- für Erwachsene, während 4 Stunden 30.- Franken kosten. Für Familien gibt es einen speziellen Tarif. Das Parkticket kann an einem Automaten entwertet werden. So bezahlt man 2.50 für das Parkieren, egal wie lange man parkiert.

Das Aqua Basilea hat noch andere Angebote, welche wir nicht genutzt haben. Sauna zum Beispiel und sogar Fitness. Mehr Informationen gibt es unter www.aquabasilea.ch.

Freitag, 12. November 2010

Mittelmeer Atmosphäre im Aargau

Ich liebe es im warmen Wasser zu entspannen. Nun haben wir ein für uns neues Bad kennengelernt, welches ich sehr empfehlen kann!

Das Wasser im sole uno im Kurzentrum in Rheinfelden enthält die sogennante Natursole. Diese wird aus ca. 200 Metern in der Tiefe, in der Saline Rheinfelden-Tuborg, gefördert und via Pipeline direkt ins Kurzentrum Rheinfelden geliefert. Mit calcium- und magnesiumreichen Rheinfelder Trinkwasser wird sie auf 33° bis 36°C erwärmt. So entfaltet die ortsgebundene Natursole die für Wohlbefinden und Heilerfolge bekannten Wirkungen.

Was mir in Bädern wie Schinznach oder Zurzach fehlt, habe ich nun im sole uno in Rheinfelden erhalten. Für wenig Geld viel Abwechslung. Unsere Reise durch die Wellness Oase hat im Aussenbecken begonnen. Im 32 -34°C warmen Wasser hat die pure Entspannung seinen Lauf genommen. Es ist grossartig, sich im Sole-Bad durch das Wasser mit 3% Salzgehalt zu bewegen, oder im Strömungskanal treiben zu lassen. Zusätzliche Entspannungsmöglichkeiten bietet der Wasserfall mit der dahinterfolgenden Höhle, die Massagedüsen oder die Liegewiese, welche jedoch im Winter eher nicht zur Benützung geeignet ist...

Unsere Reise fand seine Fortsetzung im tropischen Regen, welche am Anfang mit einem Steinbett und einem Wasservorhang aufwartet. Dahinter folgt ein spezieller Raum mit verschiedenen Farbenplatten und vier Düsen. Hier kann man sich per Knopfdruck Nieselregen, Landregen, Platzregen oder einem starken Gewitterregen ausetzen lassen.
Im Alpenwasserfall kann man sich entweder im kraftvoll herunterstürzendem Wasserfall, oder aber im deutlich sanfter abfallendem Kaskadenwasserfall abkühlen lassen.

Als nächstes besuchten wir die Aromadampfbäder. Bei 40 - 45°C kann man sich in verschiedenen Aromen entspannen und tief durchatmen.

Weiter machten wir im Eis- und Feuerbad halt. Dort kann man sich im 15°C kalten Eisbad abkühlen. Eigentlich sollten in regelmässigen Abständen Eiswürfel ins Bad hinzu gegeben werden, welche wir jedoch keine gesehen haben. Wir waren ganz einfach zu wenig lang in der Kälte. Danach darf man sich im 40°C heissen Feuerbad wieder aufwärmen. Da haben wir es merklich länger ausgehalten!

Mein persönliches Highlight kam aber erst noch. Das Intensiv-Solebecken. Da fühlt man sich wie im toten Meer. Im 0.60 Meter tiefen Wasser mit 15% Salzgehalt kann man sich bei 36°C schwerelos treiben lassen. Weiter zur Entspannung helfen sanfte Unterwasser-Klänge und die eindrucksvollen Spiegelungen an der Decke. Ein Wahnsinns-Gefühl, dem Alltag richtiggehend entschweben zu können!

Die letzten zwei Angebote, die wir an diesem Tage nutzten, waren das Dampfbad, sowie die Bio-Sauna. Das Dampfbad hat merklich die Atmung freier gemacht, während uns die Bio-Sauna zu wenig warm war.

Weitere Saunas, Hamam und die Inhalationsgrotte werden wir beim nächsten Besuch austesten. Ich bin überzeugt, dass wir auch davon begeistert sein werden.

Ich kann das Sole Uno im Kurzentrum in Rheinfelden wärmstens empfehlen. Wir haben da, im natürlichen Salz, die pure Entspannung erlebt und waren nicht, oder zumindest viel weniger, dem reizenden Chlor ausgesetzt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, wie in keinem anderen Bad, das ich bisher besucht habe!

Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Kurzentrums Rheinfelden oder in der Facebookgruppe.

Das heutige Lied des Tages kommt von James Blunt. Das neue Album gefällt mir sehr gut und besonders "No Tears" hat es mir angetan. Aber hört doch einfach selbst.