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Dienstag, 15. Februar 2011

FC Aarau - Vorschau auf die Rückrunde

Am Sonntag ist es wieder so weit. Das Brügglifeld wacht aus seinem Winterschlaf auf. Wie schon die ganze Saison, habe ich auch im Hinblick auf das Spiel gegen den FC Biel ein komisches Gefühl. Früher stellte man sich Teams wie GC, Zürich, Luzern oder Basel und rechnete sich so mehr oder weniger gute Chancen für einen positiven Rückrundenstart aus. Und heute? Zu Gast ist der FC Biel, aber klarer Favorit ist nicht der FC Aarau. Ein komisches Gefühl, gegen einen "Underdog" nicht der Favorit zu sein.

Gegen den FC Biel sah der FC Aarau in der Hinrunde ja alles andere als gut aus. Man darf nun gespannt sein, ob die wenigen Verstärkungen, die in der Winterpause dazu gekommen sind, ausreichen, um die nicht vorhanden gewesene Stabilität nun in die Mannschaft zu bringen.

Ich hoffe, dass Aarau wenigstens in der Rückrunde Freude machen kann, und so die Saison einigermassen gut abschliesst. Auf eine Prognose kann ich mich nicht einlassen, zu neu ist die Situation für mich. Der Klimaschock ist für mich zu gross. Was früher Basel war, ist heute Biel. Das verwirrt mich ehrlich gesagt noch viel zu sehr!

Und zu allem Übel soll nun auch noch der GCZ im Aarauer Brügglifeld spielen ab nächster Saison. Ich kann mich mit diesem Gedanken nicht richtig anfreunden. Mag ja sein, dass es dem FC Aarau eine gewisse finanzielle Entlastung bringt, doch wie schaut es mittelfristig mit den Sponsoren aus? Wieso in einen Challenge League Verein investieren, wenn an der gleichen Stätte auch ein Super League Verein spielt?

Na ja, ich freue mich jetzt zunächst auf das Spiel am Sonntag, den Rest kann ich eh nicht beeinflussen... In diesem Sinne HOPP AARAU!

Montag, 15. November 2010

FC Aarau - quo vadis?

Als FC Aarau Fan hatte man es selten leicht. Doch was man jetzt durchmachen muss, ist auch für einen geprügelten Aarauer etwas zu viel.

Nach der 1:7 Niederlage in Biel kam immerhin ein Entschuldigungsschreiben der 1.Mannschaft. Es war zwar etwas mager, aber wenigstens kam einmal ein Zeichen. Ich habe mich anfangs für einen Boykott ausgesprochen, war zuletzt jedoch auch nicht mehr dafür. Nach einer solch derben Niederlage weiss wohl jeder, dass eine Reaktion nötig ist.

Da ich seit längerem mit einem hartnäckigen Virus zu kämpfen habe, wollte ich das Spiel gegen Delsberg nicht besuchen. Doch ich fühlte mich besser und entschied mit Melanie, dass wir uns die letzten 20 Minuten noch zu Gemüte führen. Zugegebenermassen hatte die 2:1 Führung der Aarauer auch seinen Beitrag dazu geleistet, dass ich noch ins Brügglifeld wollte.

Was ich da sah, war ein ängstlicher FCA, der keinesfalls verlieren wollte. Leider suchte man nicht das 3:1 um Sicherheit zu gewinnen, sondern beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs. Trotzdem war ich mir sicher, dass Aarau diese drei Punkte behalten wird, da auch von Delsberg keine grossen Anstrengungen für ein Tor auszumachen waren. In der 89. Minute wurde es hektisch. Die Gäste verhielten sich alles andere als fair. Eine Tätlichkeit wurde nicht geahndet und in der Folge entstand der 2:2 Ausgleich, der alle Aarauer schockte. Als dann aber auch noch das 2:3 fiel, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Das war ein weiterer Stich ins Herz. Unfassbar, was uns alles zugemutet wird!

Aber trotzdem schöpfe ich ein wenig neue Hoffnung nach diesem Spiel. Es kam zu einer Aussprache zwischen den Verantwortlichen, den Spielern und den Fans. Da wurde scheinbar versprochen, dass in der Winterpause vier Verstärkungen dazu kommen sollen. Ich hoffe doch schwer, dass dies nicht nur eine Floskel war, um die Anhänger zu beruhigen.

Es braucht erfahrenere Spieler in jeder Linie. Und meines Erachtens braucht es für dieses Team auch einen erfahrenen Trainer. Ein junger, unerfahrener Trainer passt nicht zu einem jungen, unerfahrenen Team. Zudem gibt es doch einige Entscheidungen von Ranko, die zu Fragezeichen führen. Es kann doch nicht sein, dass man im eigenen Stadion, als Absteiger, mit nur einem Stürmer spielt. Zu Hause muss Druck gemacht werden, die Gegner sollen angst haben, in Aarau spielen zu müssen!

Ich hoffe, dass es meine Aarauer bald wieder aus dem Keller schaffen und dass diejenigen Fans, welche in den guten Zeiten ewige treue schwörten, jetzt erst recht ins Stadion kommen und die Mannschaft anfeuern.

Hopp Aarau!

Dienstag, 9. November 2010

Gedanken zum aktuellen FC Aarau

Nach der 1:7 Schlappe in Biel habe ich mir viele Gedanken gemacht. Ich habe mich daran erinnert, wie ich als kleiner Junge vor dem Radio sass und mit voller Leidenschaft auf die nächste Einschaltung zum Spiel meines FC Aarau wartete. Kamen positive Nachrichten aus den Boxen, konnte ich mich nicht halten vor Freude, kamen negative Nachrichten, war eine kleine Welt zerstört, mein Tag vernichtet. Dann kam der 25. August 1993! Ich durfte zwei Tage nach meinem 7. Geburtstag endlich mit meinem Vater ins Brügglifeld gehen. Aarau spielte gegen Servette-Genf, was für mich damals natürlich sekundär war. Hauptsache ich musste nicht mehr vor dem Radio sitzen, sondern durfte meine Helden live vor Ort bewundern.

In den folgenden Jahren gab es kaum ein Heimspiel, an dem ich nicht anwesend war. Später kamen auch noch die Auswärtsspiele dazu. Der FC Aarau war meine grosse Leidenschaft und Thema Nummer 1! Gewann der FCA, war meine Woche gerettet, verlor der FCA, war die Woche bis zum nächsten Spiel gelaufen. So war es für mich auch ganz klar, dass sich das Thema für die Abschlussarbeit der Sekundarschule um den FC Aarau drehen musste. Dadurch entstand die Fanpage fc-aarau.ch, welche einige Jahre bestanden hatte und vorallem durch die Fotos der Choreographien bekannt wurde.

Es war eine schöne Zeit! Als ich dann aber meine Verlobte kennen lernen durfte, war der FC Aarau natürlich nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben. Ich habe beschlossen, nur noch die Heimspiele der Aarauer zu besuchen und habe dadurch etwas Distanz gewonnen zum FCA. Trotzdem bin ich nach wie vor eingefleischter FC Aarau Fan, bloss auf eine etwas andere Art. Es tut mir weh, wenn ich sehe, was mit meinem FC Aarau geschehen ist in den letzten Monaten. Vor zwei Jahren war Aarau noch DIE Überraschungsmannschaft der Super League, stand während sechs Runden gar an der Tabellenspitze. Was damals wie ein Traum war, hat sich in einen Alptraum verwandelt. Die Verantwortlichen haben sich blenden lassen von diesem Exploit und prompt folgte nur eine Saison später der Abstieg - nach 29 Jahren in der höchsten Spielklasse. Und was jetzt in der Challenge League geschieht, tut einfach nur noch weh. Da steht eine Mannschaft auf dem Platz, welche kein Stolz und keine Leidenschaft an den Tag legt.

Ich habe nicht erwartet, dass Aarau gleich wieder um den Aufstieg mitspielen wird. Und ich bin ein geduldiger Mensch, der eher mit der rosaroten Brille durchs Brügglifeld läuft, als mit dem Mahnfinger. Doch jetzt habe auch ich genug. Ich habe Angst, dass der FC Aarau zu Grunde geht! Ein klares Zeichen der Fans wäre meines Erachtens jetzt angebracht. Ein Boykott, um die Verantwortlichen wach zu rütteln zum Beispiel. Es muss nämlich etwas geschehen, ansonsten spielt der FC Aarau bald nur noch vor ein paar hundert Zuschauern und die Sponsoren werden sich zurückziehen. Noch kann der FCA vom Prestige leben, das er sich in den letzten Jahren erarbeitet hat. Geht es aber so weiter wie bisher, wird auch dies nicht mehr möglich sein!

Ich will keine Alibi Kicker auf dem heiligen Brügglifeld Rasen das Trikot spazieren tragen sehen. Ich will Spieler sehen, welche den Adler mit stolz auf der Brust tragen und Helden sind!

Um ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, kommt das heutige Lied des Tages von Europe mit The Final Countdown.



Freitag, 8. Januar 2010

Bulgarischer Nationalspieler zum FC Aarau?

Als ich heute eine im Aargau ansässige Zeitung aufschlug und in der rechten Spalte den Übertitel "Milanov will zum FC Aarau" gelesen habe, staunte ich nicht schlecht. Als ich jedoch dann den Satz - mehr war es nicht, wie üblich, wenn es bei dieser Zeitung um den FC Aarau geht - zu Ende gelesen habe, verblieb ich verwirrt mit vielen Fragen im Kopf am Pausentisch. Offenbar reiste der rechte Aussenverteidiger gestern ins Brügglifeld, um mit Andermatt zu sprechen. Doch da die Ablösesumme eh zu hoch wäre für den FCA, ist ein Transfer höchst unwahrscheinlich, hiess es in diesem Bericht... eh sorry, in diesem Satz ;-).

1.) Warum sollte ein Rechtsverteidiger von Levski Sofia zum abgeschlagenen Schlusslicht der Schweizer Natonalliga A wechseln wollen (!!!)? Mag er einfach die Weine von seinem Landsmann und Ex-Aarauer Petar Aleksandrov und will deswegen in der Nähe wohnen?

2.) Wieso reist ein Bulgarischer Nationalspieler in die Schweiz, um mit einem Trainer über einen Transfer zu diskutieren, der eh nie zustande kommen wird? Oder diskutierten die Beiden einfach über den Klimawandel? Um über dieses Thema erfolglos zu diskutieren, wurden schliesslich schon weit mehr Kilometer Reiseweg zurückgelegt.

Man weiss es nicht und kann wieder einmal mehr nur spekulieren und hoffen, um dann am Ende doch wieder nur enttäuscht zu sein. Sei es, weil eine Zeitung glaubt Verwirrung stiften zu müssen, oder weil der FCA eine Frist für einen Transfer kommuniziert, die dann halt doch nicht eingehalten wird. Oder war es etwa wieder diese ominöse Zeitung, die da voreilig von einem 4. Januar geschrieben hat? Wie immer in der letzten Zeit, wenn es um den FCA geht, bin ich verwirrt, enttäuscht und irgendwie am resignieren...

Deswegen muss heute ein ganz besonderes Lied her. Seit ich die Band Eluveitie vor ca. 1 1/2 Jahren kennengelernt habe, ist Inis Mona in meiner persönlichen Playlist ganz oben vertreten. Dieses Lied kann ich so oft hören wie ich will, es verleidet mir einfach nicht und hat nun schon ein ganzes Jahr die Ehre, den Klingelton meines Handys zu verkörpern! Das hat zuvor kein Lied geschafft :-).





Donnerstag, 24. Dezember 2009

FC Aarau vs. EHC Aarau

Ich habe mich mit der Frage beschäftigt, was ich tun soll, wenn sich Spiele meiner beiden Vereine überschneiden. Einerseits ist da der FC Aarau, den ich schon begleite, seit ich denken kann. Andererseits ist ja nun auch der EHC Aarau da, den ich zwar erst seit dieser Saison aktiv und lautstark unterstütze, der aber keine akustische Unterstützung erhält, wenn wir nicht am Spiel sind!

FC Aarau
Es war der 25.August 1993 als ich das erste Mal live im Brügglifeld einen Match des FC Aarau schauen durfte. Ich wurde 2 Tage zuvor 7 Jahre alt und war unglaublich glücklich, dass ich endlich meinen FC Aarau nicht nur aus der Ferne mitverfolgen konnte! Aarau spielte damals 1:1 Unentschieden gegen Servette Genf. Der erste Torschütze meiner FCA Karriere war Marcel Heldmann und von daher, neben Ratinho, mein absoluter Lieblingsspieler.

Ja das waren noch Zeiten, als ich mit dem weissen Henniez-Harrassli an der Bande stand und alles viel optimistischer sah, als mein Vater. Während mein Vater fluchte und den damaligen Trainer Rolf Fringer als einen "Schönredner" beschimpfte, sagte ich stets, dass es schon gut kommen werde. Na ja, wer die Geschichte des FC Aarau in den letzten Jahren verfolgt hat, sieht, wer bisher recht behalten hat ;-).

Das erste Auswärtsspiel erlebte ich bei unserem Erzrivalen Luzern. Am 04.05.1996 verloren die Aarauer gleich mit 4:0 und ich war unglaublich aufgebracht über die ständigen "Scheiss Aarau" Rufe der Luzerner Fans. So etwas war ich mir aus dem Brügglifeld natürlich nicht gewohnt.

Einige Jahre später zog es mich vom Tor beim Gästesektor, indem mein Vater und ich nach dem Bau der Nebentribüne jeweils standen, in den Fanblock der Hardcorefans.

Da begann auch die Zeit der Auswärtsfahrten mit dem Car, bei denen oft ziemlich viel Alkohol geflossen war. Aber es war eine unvergessliche Zeit, welche ich keinesfalls missen möchte. Ebenfalls unvergessen sind natürlich die etlichen Ligaerhaltsfeiern. Mehrmals fanden diese im Zürcher Letzigrund statt. Einmal wurden wir mir Gegenständen beworfen und mussten gestaffelt vom Sektor zum Car laufen.
Ein Highlight war auch das Spiel im Hardturm, als der Gästesektor voll gestopft war mit Aarauern! Was für eine Stimmung!!!
Und auch die letzte Ligaerhaltsfeier beim Barrage-Spiel gegen die AC Bellinzona darf natürlich nicht vergessen werden.

Obwohl wir viele Tiefs hatten, gab es auch immer wieder Ereignisse, welche überwältigende Gefühle ausgelöst haben. Aarau - Zürich letzte Saison, als wir 2:1 gewannen und damit die Tabellenführung behaupteten. Oder Xamax - Aarau, bei dem der Gästesektor praktisch ausverkauft war! Ja ich wüsste noch einige Beispiele, will aber diesen Blog-Eintrag nicht noch mehr in die Länge ziehen...

Nun ist der FC Aarau in der wohl grössten Krise seiner Vereinsgeschichte. Es sieht verdammt schlecht aus und mein Vater würde in dieser Situation wohl keine Chance mehr sehen. Selbst ich als Daueroptimist sehe nur eine kleine Chance, wenn in den nächsten Tagen gute, vielversprechende Transfers getätigt werden können. Zurzeit kann ich jedenfalls noch nicht mit vollster Überzeugung sagen, dass schon alles gut kommen wird. Aber noch bilde ich mir keine endgültige Meinung.

EHC Aarau
Im September dieses Jahres beschlossen wir, dass wir nach dem FC Spiel auch das erste Heimspiel des EHC Aarau schauen gehen werden. Uns hat dieses Spiel sofort gepackt und wir unterstützten den EHCA auch in den folgenden Heimspielen. Bloss gegen den Leader Huttwil waren wir nicht anwesend, da der FCA gegen die AC Bellinzona spielte. Bald fuhren wir auch an die Auswärtsspiele, bastelten einen Doppelhalter, kauften eine Fahne und Schals. Eine zweite Leidenschaft ist da defintiv geboren und es macht unglaublich Freude, die Jungs laustark zu unterstützen. Wir (vorallem Bruno...) konnten nun auch ein paar andere mit dem EHCA Fieber anstecken und sind nun regelmässig 6-8 Leute im Block.

Beim EHC Aarau können wir etwas bewegen und bekommen dafür unglaublich viel zurück. Die Mannschaft, Betreuer, der Trainer und die Tribünenzuschauer haben uns schon mit extrem viel Lob eingedeckt. Jeder von uns hat mindestens einen Stock erhalten von den Spielern und wir durften sogar schon mit dem Spielercar nach Adelboden reisen. Hier wird unsere Tätigkeit geschätzt und wir spüren dies auch!

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Eigenlich ist es also kein Problem beide Klubs zu unterstützen. Nur, was ist wenn beide gleichzeitig spielen?
Nicht an ein FC Aarau Spiel gehen, nachdem man jahrelang kaum ein Spiel verpasst hat? Gerade jetzt, wo der FCA jede mögliche Unterstützung braucht, um den Ligaerhalt zu erreichen?

Andererseits fällt es keinem auf, wenn im Block der Szene Aarau 3-4 Leute weniger stehen. Zudem ist da die Stimmung zurzeit eh auf dem Nullpunkt und der Kindergarten ist ausgebrochen. Muss ich mir tatsächlich das unmotivierte "Choreoteam" anschauen, wenn ich beim EHC Aarau mit motivierten Leuten Stimmung machen kann?

Ich bin hin und her gerissen und fürchte mich jetzt schon vor der ersten Spielüberschneidung!




Dienstag, 27. Oktober 2009

Wegweisender Mittwoch

Morgen ist also dieser Mittwoch. Am Nachmittag wird es sich zeigen, wie es in der Familie weiter geht. Wie schlimm es um die betreffende Person steht und wie hart die Zukunft für die restlichen, leider nur noch wenigen, Familienmitglieder wird. Uns allen ging es in den letzten Tagen doch wesentlich besser, als noch anfangs letzter Woche, als es uns alle heftig auf den Magen geschlagen hat. Es gibt einfach gewisse Erlebnisse, mit welchen man keine Erfahrungen machen möchte. Ich wünsche mir für morgen so sehr eine positive Nachricht!

Am Abend spielt dann auch noch der FC Aarau, der gegen Sion endlich wieder einmal gewinnen will! Ich habe das Gefühl, dass Aarau morgen ein Erfolgserlebnis feiern darf. Nennt mich einen naiven Daueroptimist wenn ihr wollt. Aber ich bin stolz darauf, auch in schlechten Zeiten die positiven Seiten sehen zu können. Und im Fall des FCA gibt mir die Aarauer Vereinsgeschichte vollkommen recht! Es lohnt sich in jedem Fall bis zum Ende zu kämpfen. Wer jetzt schon aufgibt, hat keine Eier ;-).

UND JETZT WIRD VERDAMMT NOCHMALS GEKÄMPFT UND NICHT GEJAMMERT!!!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Aufgeben gilt nicht!

Zurzeit liegt bei mir so einiges im argen. Der FC Aarau ist in der wohl grössten Krise, seit ich 1986 geboren bin. Jeder Gegner in der NLA scheint mindestens eine Nummer zu gross zu sein. Selbst gegen ein schwaches Bellinzona verliert man das Heimspiel. Es spricht wahrlich nicht mehr viel für den FCA. Doch trotzdem sind es noch 23 Runden bis zur Entscheidung. In dieser Zeit kann noch soviel passieren! Deswegen darf man jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken und muss kämpfen! Irgendwann haben auch wir wieder eine bessere Phase und dann glaube ich daran, dass der FCA zu Überraschungen fähig ist.

Dies alleine belastet mich zurzeit aber leider nicht. In der Familie leiden wir wegen eines Schicksalsschlag ebenfalls. Vor nur gerade 3 Jahren verlor ich meinen Vater und nun muss ich wohl wieder etwas ähnliches durchmachen. Es ist nicht einfach und ich hätte diese Woche mehrmals gerne resigniert. Doch dies geht nicht, es ist keine Option! Kämpfen ist auch hier angesagt!

Eine Freundin hat mir diese Woche gesagt, dass das Leben zum Kämpfen da ist. Sie hat selbst sehr viel durchgemacht bisher und vorallem deswegen hat mich dieser Satz beeindruckt und ich versuche ihn mir zu Herzen zu nehmen! Es bringt nichts, wenn man den Kopf in den Sand steckt und im Selbstmitleid versinkt!

Am nächsten Mittwoch ist für mich und meine Familie ein wegweisender Tag. Ich kann nicht garantieren, dass ich mich danach tatsächlich an die Worte in diesem Blog halten kann, doch ich werde es ganz sicher versuchen. Es muss einfach weiter gehen!

Als Lied vom Wochenende finde ich Fable von Robert Miles äusserst passend. Es regt zum nachdenken an und verkörpert die Aufbruchstimmung!

Sonntag, 16. August 2009

What the fuck?!?

Das heutige Spiel des FC Aarau gegen Xamax war unfassbar. Da erlebt man einen ansprechenden FCA mit zwei vielversprechenden Neuzugängen. Bekommt kurz vor der Pause zurecht einen Elfmeter zugesprochen und sieht, dass Burki sich den Ball zurecht legt. Meiner Meinung nach einer der sichersten Elfmeterschützen in den Reihen des FCA, deswegen optmistisch, dass der Ball im Tor untergebracht werden wird. Doch nichts da, Burki schiesst sackschwach, kein Problem für den Goalie.

Dann beginnt die zweite Halbzeit. Xamax erzielt ein eigentlich irreguläres Tor (Benito wurde klar behindert) und nutzt die Aufruhr gleich noch zum 0:2. Dann provoziert dieser Hitzkopf Varela auch noch die Aarau Fans. Von wegen "ich bin ruhiger geworden". Immer noch dasselbe arrogante, hitzköpfige Kind wie früher.

Die schockierten Aarauer, nun völlig von der Rolle, kassieren noch zwei weitere Tore!
Erste Halbzeit klar besser und am Ende steht es trotzdem 0:4! Ich verstehe die (Fussball-)Welt nicht mehr und bin ratlos! Wenn man gegen Xamax zu Hause so deutlich verliert, gegen wen soll man dann gewinnen?

Um sich etwas abzulenken, empfehle ich dieses wunderschöne Lied von Eluveitie:

Donnerstag, 13. August 2009

Schweinegrippe, FC Aarau, ahnungslose Schweizer...

Der Virologe (was für eine Berufsbezeichnung :D) Beda Stadler gab heute Entwarnung. Es sei eindeutig zu erkennen, dass die Zahl am Virus erkrankten Menschen weltweit zurückgehe. Was hält denn das BAG davon? Natürlich gibt es keine Entwarnung, im Gegenteil. Man gehe immer noch davon aus, dass 2 Millionen Menschen in der Schweiz mit dem Schweinegrippe Virus infiziert werden!
Also, weiterhin Panik machen. Schliesslich steht die Wirtschaft zwar wieder etwas besser da, ist aber noch lange nicht über dem Berg, da kommt eine Schweinegrippe ganz gelegen!

Der FC Aarau hat heute endlich zwei neue Stürmer präsentiert. Kioyo hat Bundesligaerfahrung, wirkt bullig und robust. Stojkov war bereits vor ein paar Wochen ein grosses Thema beim FCA, doch zuviel Geld wurde verlangt. Damals wurde Fritz Hächler heftig kritisiert, dass er sich einen solch vielversprechenden Spieler hat durch die Lappen gehen lassen. Jetzt muss man aber ganz klar anerkennen, dass unser Bauer das richtige Gespür gehabt hat! 40% weniger soll er anscheinend gekostet haben, als noch vor Wochenfrist.
Fritz Hächler mag umstritten sein und auch ich war nicht immer sehr glücklich darüber, wie er sich in letzter Zeit verhalten hat. Besonders in der Kommunikation nach aussen agierte er oft sehr unglücklich. Trotzdem bin ich froh, ihn als Sportchef zu haben. Bei ihm weiss man, dass er nur das Geld ausgibt, welches zur Verfügung steht.
Das Kader der Aarauer ist nun - meiner Einschätzung nach - fast komplett und somit absolut konkurrenzfähig. Einzig einen polyvaleten Verteidiger würde ich mir wünschen. Stefan Glarner vom FC Thun halte ich für einen sehr interessanten Mann für diesen Job!

Das Schweizer Fernsehen hat in Schweizer Städten verschiedenen Menschen Bilder von schweizer Gebäuden bzw. Sehenswürdigkeiten gezeigt. Die meisten kannten das Bundeshaus, den Rheinfall oder auch das Matterhorn. Doch es gab ebenfalls einige, welche keine Ahnung hatten, was ihnen da vor die Nase gehalten wird. Da stellt sich mir schon die Frage, wie die durch die Welt gehen. Ich gebe zu, ich habe mich auch lange Zeit nicht gross für Politik und Kultur interessiert. Doch wie das Bundeshaus oder das Matterhorn aussieht, wusste ich also noch längst. Sind wir Schweizer so wenig patriotisch, dass wir uns einen Dreck darum kümmern, was in unserem Land vor geht? Ist es dem Schweizer scheissegal, was mit seinem Land passiert?

Zum Ende noch mein Lied des Tages: