Dienstag, 15. Februar 2011

FC Aarau - Vorschau auf die Rückrunde

Am Sonntag ist es wieder so weit. Das Brügglifeld wacht aus seinem Winterschlaf auf. Wie schon die ganze Saison, habe ich auch im Hinblick auf das Spiel gegen den FC Biel ein komisches Gefühl. Früher stellte man sich Teams wie GC, Zürich, Luzern oder Basel und rechnete sich so mehr oder weniger gute Chancen für einen positiven Rückrundenstart aus. Und heute? Zu Gast ist der FC Biel, aber klarer Favorit ist nicht der FC Aarau. Ein komisches Gefühl, gegen einen "Underdog" nicht der Favorit zu sein.

Gegen den FC Biel sah der FC Aarau in der Hinrunde ja alles andere als gut aus. Man darf nun gespannt sein, ob die wenigen Verstärkungen, die in der Winterpause dazu gekommen sind, ausreichen, um die nicht vorhanden gewesene Stabilität nun in die Mannschaft zu bringen.

Ich hoffe, dass Aarau wenigstens in der Rückrunde Freude machen kann, und so die Saison einigermassen gut abschliesst. Auf eine Prognose kann ich mich nicht einlassen, zu neu ist die Situation für mich. Der Klimaschock ist für mich zu gross. Was früher Basel war, ist heute Biel. Das verwirrt mich ehrlich gesagt noch viel zu sehr!

Und zu allem Übel soll nun auch noch der GCZ im Aarauer Brügglifeld spielen ab nächster Saison. Ich kann mich mit diesem Gedanken nicht richtig anfreunden. Mag ja sein, dass es dem FC Aarau eine gewisse finanzielle Entlastung bringt, doch wie schaut es mittelfristig mit den Sponsoren aus? Wieso in einen Challenge League Verein investieren, wenn an der gleichen Stätte auch ein Super League Verein spielt?

Na ja, ich freue mich jetzt zunächst auf das Spiel am Sonntag, den Rest kann ich eh nicht beeinflussen... In diesem Sinne HOPP AARAU!

Samstag, 12. Februar 2011

Mobilität - Ein nicht mehr wegzudenkender Luxus

Wo wären wir heute nur ohne Mobilität. Besonders der Strassenverkehr oder die öffentlichen Verkehrsmittel sind heute nicht mehr wegzudenken. Das Auto beispielsweise bringt uns innert kürzester Zeit von A nach B. Ohne Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln, wäre es undenkbar in ein paar Stunden von Aarau nach Genf zu gelangen. Zu Fuss hätten wir beinahe 48 Stunden ohne Unterbruch, um dann endlich in Genf einzutreffen.

Nun habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie es wohl wäre, wenn wir plötzlich ohne Autos, ohne die öffentlichen Verkehrsmittel etc. auskommen müssten. Heute arbeitet wohl beinahe jeder weiter als fünf Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Wenn man bedenkt, dass man zu Fuss alleine für fünf Kilometer bereits eine Stunde einplanen muss, wird es für die Meisten ein Ding der Unmöglichkeit zur Arbeit zu gelangen. Weiter kommt das Einkaufen einer Tortur gleich, ohne die Möglichkeit die Waren mit dem Auto nach Hause zu transportieren. Wobei es in den Läden je länger je weniger Lebensmittel geben würde. Wie sollen denn die Waren in die Verkaufsläden gelangen, ohne Transportmittel? Die Freizeitgestaltung würde ganz schön öde aussehen. Die Vielfalt der Möglichkeiten, wie wir sie heute kennen, würde extrem eingeschränkt. Wie oft bleiben wir in der Umgebung, wenn wir etwas unternehmen? Verunfallte oder Kranke könnten nicht mehr so rasch versorgt werden, was viele Todesopfer zur Folge haben würde. Unsere Lebensqualität würde massiv verringert.

Es hätte jedoch auch positive Seiten. Kriege wären in der Art, wie sie heute leider stattfinden, nicht mehr machbar. Politiker könnten nicht mehr um die ganze Welt reisen, um ergebnislos zu diskutieren. Und auch der Umwelt würde es gut tun, ohne die vielen Abgase. Trotzdem bin ich sehr froh, so mobil zu sein. Und die Probleme der Welt haben ihren Ursprung definitiv nicht in der Möbilität...

Aber es wäre sicherlich interessant zu sehen, was passieren würde, wenn wir, sagen wir mal für zwei Wochen, ohne Mobilität auskommen müssten. Es würde wohl das nackte Chaos ausbrechen und die Menschen würden erkennen, dass sie im Grunde die Gefangenen ihrer eigenen Erfindungen geworden sind. Aber vielleicht würde dieser Luxus, den wir geniessen dürfen, wieder etwas mehr geschätzt.

Samstag, 5. Februar 2011

Abstand halten!

Ein Thema, das wohl jeder Autofahrer kennt. Es gibt keine Autofahrt, ohne dass ich mich in irgendeiner Form darüber ärgere. Entweder der Vordermann fährt so langsam, dass ich mich selbst immer wieder dabei ertappe, den nötigen Abstand nicht einzuhalten. Oder aber, und das kommt bedeutend öfters vor, das hintere Fahrzeug schliesst so nahe auf, dass es mir mulmig wird.

Ich bin gewiss kein Autofahrer, der stur 50, 80 oder 120 fährt, aber trotzdem komme ich täglich mit Dränglern in Kontakt. Das ist extrem fahrlässig und schlicht gefährlich. Wenn ich bremsen muss, hat der Drängler hinter mir keine, und zwar absolut keine, Chance ebenfalls rechtzeitig zu bremsen. Die Folgen? Er kracht mir ins Heck, bleibt wahrscheinlich weitgehend unverletzt, während die Aussicht einer gröberen Verletzung bei mir im vorderen Auto wesentlich grösser ist. Das macht mich wütend und ich habe schon oft kurz auf die Bremse gedrückt, um den Hintermann abzuschrecken. Meistens schäumt der Fahrer jeweils vor Wut, doch meine Sicherheit ist mir zu wichtig, um diese Drängler tatenlos gewähren zu lassen.

Es hat auch einen Grund, weshalb ich gerade darüber schreibe. Neulich habe ich nämlich erlebt, was passieren kann, wenn man den Abstand partout nicht einhalten will! Vor mir fuhr in der 80er Strecke ein Sprinter und dieser kleppte regelrecht am Lastwagen vor ihm. Ich dachte mir da noch, dass der nicht alle Tassen im Schrank hat. Gerade bei hohen Gefährten, wo man nicht nach vorne sieht, ist es doch absolut lebensgefährlich, so aufzusitzen. Kaum gedacht, sehe ich dass der Lastwagen eine kleine Kurve fährt. Ich kenne diese Strecke - fahre ich sie doch jeden Tag - und weiss daher, dass der Mittelstreifen mit einer Leitplanke ergänzt ist.

Plötzlich ging alles ganz schnell. Ich sah, dass der Sprinter die Kurve nicht fährt, weil er sie ja gar nicht hätte sehen können, und ehe ich nur den Hauch einer Chance gehabt hätte, in irgendeiner Form zu reagieren, ragte der Sprinter bereits in die Höhe und schleifte meterweit auf der Leitplanke weiter. Die Funken sprühten nur so durch die Gegend und ein Gestank der Verbrennung machte sich schlagartig breit. Ich wähnte mich in einem Action Film. Es war der reinste Wahnsinn.

Er hatte aber grosses Glück, denn er rutschte wieder auf die Strasse und blieb auf allen vier Rädern stehen. Es hätte nicht viel gebraucht und er wäre gekippt. Der Fahrer stellte den Warnblinker ein und kam wohl mit dem Schrecken davon. Das Auto hat dabei ziemlichen Schaden genommen, doch es hätte auch ganz anders ausgehen können.

Ich hoffe, dass es dem Fahrer eine Lehre war und auch ich werde mich noch stärker darauf achten, genügend Abstand einzuhalten. Auch wenn man im Stress ist, durch das Aufsitzen ist man auch nicht schneller am Ziel. Im Gegenteil, der Fahrer dieses Sprinters ist da das beste Beispiel. Seine Tagespläne konnte er, dank dieser Fahrlässigkeit, alle vergessen.

Heute ist es wieder einmal an der Zeit, für ein Lied des Tages. Ich beziehe mich jedoch nicht auf den aktuellen Artikel, sondern auf das wunderschöne Frühlingswochenende, das uns bevorsteht. Mein Sommer Hit von 2009 soll gute Stimmung verbreiten. Ein schönes Wochenende allerseits!

Samstag, 29. Januar 2011

King Roger und der mangelnde Respekt

An den diesjährigen Australien Open ist es wieder einmal passiert. King Roger hat ein Spiel verloren! Und wie jedesmal, wenn der beste Tennisspieler aller Zeiten ein Spiel verliert, wollen auch jetzt wieder alle den Abstieg von Roger Federer voraus sehen.

Roger ist immer noch ein Mensch. Einer, der unglaubliches geleistet hat, immer noch leistet und viel mehr Respekt verdient hätte. Bei Blick online zum Beispiel meldet sich ein ehemaliger Wimbledon-Sieger. Pat Cash behauptet "Federer habe zu lange nur seine Fanpost gelesen". Hallo?!? Federer hat 1 Spiel verloren und dies gegen einen starken Djokovic! Wieso meldet sich einer, der nur einen Grand-Slam Titel gewonnen hat in seiner Karriere, jetzt zu Wort? Eifersucht und Genugtuung, dass auch King Roger "nur" ein Mensch ist? Für mich riecht es stark danach und zeugt von Charakterschwäche. Sich mit miesen Äusserungen über einen Weltstar ins Rampenlicht zu stellen, ist feige und peinlich.

Alle warten nur darauf, bis Federer stürzt. Ein sympathischer Weltstar ohne Skandale, der trotz riesigen Erfolgen stets auf dem Boden bleibt, das passt den Medien nicht. So einer ist uninteressant für die klatschgeile Gesellschaft in der wir leben.

Ich bin überzeugt, dass wir noch ganze lange Freude haben werden an unserem King Roger. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sich von Leuten, welche ausschliesslich negative Stimmung verbreiten wollen, nicht beeinflussen lässt.

Für mich ist und bleibt Roger ein Held und Vorbild. Daran wird sich auch nie etwas ändern können. DANKE ROGER!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Wie gesund ist unser Leitungswasser wirklich?

Das ist wohl eine heiss diskutierte Frage. Hier gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Die meisten behaupten, dass es unbedenklich ist, Leitungswasser zu geniessen. Vor kurzer Zeit habe ich jedoch auch eine kritische Meinung zu diesem Thema gehört. Die Gefahr kommt vom Wasserhahn und heisst Schwermetalle!

Nun war ich etwas verwirrt, wusste nicht mehr was zu glauben ist und vorallem, was ich jetzt tun soll. Es gibt ja glücklicherweise das Internet, und dieses ominöse Internet weiss ja bekanntlich alles.

Da habe ich also nachgeforscht, kam aber, um es vorweg zu sagen, auch hier auf kein klares Ergebnis. Die Meisten reden positiv über die Qualität unseres Hahnenburgers. Dies ist ganz sicher auch der Fall, da habe ich keine Zweifel. Doch kaum einer befasst sich mit dem Thema der Schwermetalle. Trotzdem ist es ein Fakt, dass es in unserem Trinkwasser enthalten ist. Eine Studie hat gezeigt, dass im Schweizer Leitungswasser zuviel Blei und Nickel vorkommt. Zudem ist es häufig verkeimt.

Zuviel Blei im Körper ist gefährlich für das Nervensystem und die Blutbahnen. Aber auch im Hals kann es zu Krankheiten führen. Nickel kann für Allergiker besonders gefährlich sein.

Folgende Tipps sollten beachtet werden, beim Gebrauch von Leitungswasser:

- Bevor das Wasser getrunken, oder zum Kochen verwendet wird, sollte es eine Weile laufen gelassen werden. Besonders am Morgen ist dies eminent wichtig, da über Nacht der Wasserhahn in der Regel ja nicht genutzt wird. So stauen sich die Metalle natürlich an. Damit das ablaufende Wasser nicht einfach so verschwendet wird, kann man es zum Beispiel als Putzwasser oder für andere Zwecke verwenden.

- Nach Ferien sollten die Hähne besonders gut durch gespühlt werden.

- Nur kaltes Wasser sollte zum Verzehr verwendet werden.

- Wenn Mineralwasser gekauft wird, sollte Wasser ohne Kohlensäure ausgewählt werden. CO2 ist ein schädlicher Stoff, der von unserem Körper ausgeschieden wird. Es ist also absolut paradox, wenn wir unserem Körper diesen Stoff dann wieder zuführen.

Natürlich spielt es auch eine Rolle, was für ein Wasserhahn installiert ist. Doch schaden tut es auf keinen Fall, sich diese Tipps zu Herzen zu nehmen.

Sonntag, 23. Januar 2011

Mein Freund mit der kalten Schnauze

Seit ich mit Melanie zusammen bin, habe ich täglich um mich zwei Cocker Spaniel. Von Hunden war ich vorher kein grosser Fan. Leica und Lia jedoch habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Die Beiden freuen sich jeweils so unglaublich stark, wenn jemand nach Hause kommt, es ist unbeschreiblich. Menschen freuen sich auf der gleichen Ebene wohl erst bei einem hohen Geldgewinn.

Als ich meine Mutter verloren habe, war ich stimmungsmässig natürlich nicht auf einem hohen Niveau. Stark zu spüren schien dies besonders Leica. Denn sie folgte mir da auf Schritt und Tritt. Wollte immer gestreichelt werden und auch gegen ein "Gudeli" hatte sie natürlich nichts auszusetzen. Der Trost, den sie mir so gespendet hat, ist unermesslich. Die grosse Verbundenheit ist bis heute geblieben zwischen Leica und mir. Wann immer möglich, hält sie sich bei mir auf. Nur eines ist noch wichtiger: Das Essen. Geht es ums Essen, ist alles andere zweitrangig. Ich bin vernarrt in diese zwei Hunde und möchte gar nicht mehr ohne sie sein.

Tolle Momente erleben wir täglich mit Leica und Lia. Dumm sind sie ganz und gar nicht. Sie wissen ganz genau, wie sie schauen müssen, um dich weich zu kriegen. Setzen sie ihren typischen Hundeblick auf, so ist es äusserst schwierig nein zu einem "Gudeli" zu sagen. Sie machen dafür aber auch alles mögliche. Von verschiedenen Kunststücken, bis hin zu einem Küsschen auf meine Wange, sind sie zu fast allem bereit.

Dass es schön ist, einen Hund als besten Freund zu haben, konnte ich mir vorher zwar gut vorstellen. Doch nun erlebe ich es am eigenen Leib und sehe, dass es sowas von gut tut... :-)


(v.l.n.r.) Lia, Feriengast Merlin und Leica in freudiger Erwartung auf ein "Gudeli".

Mittwoch, 19. Januar 2011

Die Gefahr namens Rechtsvortritt

Immer wieder ärgere ich mich über gefährliche Situationen im Strassenverkehr. Dabei ist mir aufgefallen, dass in den meisten Fällen der Verwirrung der Rechtsvortritt daran schuld gewesen ist.
Ich verstehe nicht, wieso an dicht befahrenen Kreuzungen die Rechtsvortritts-Regel zum Zug kommt. Da passiert es doch ständig, dass an allen Punkten Autos stehen und somit Verständigung erforderlich ist. Erst fährt niemand und dann plötzlich wollen alle zur selben Zeit losfahren. Das gibt nur böses Blut und erhöht die Unfallgefahr enorm.

In Entfelden zum Beispiel kommt dann auch noch die WSB durch eine Rechtsvortritts-Kreuzung. Dort ist es dann auch noch so schlau geregelt, dass die WSB wenige Sekunden nach dem Start des Signals bereits angefahren kommt. Schon oft habe ich da äusserst kritische Situation erlebt oder mit angesehen.

Es wäre doch viel geschickter an solchen Stellen Lichtsignalanlagen zu installieren. Okay, da dürfte die finanzielle Frage aufkommen, aber dann soll man doch wenigstens klar regeln, wer Vortritt hat. Bei soviel Verkehr sind solch schwammige Regeln meines Erachtens grob fahrlässig. Ich kann nicht verstehen, wieso der Rechtsvortritt an immer mehr Stellen eingeführt wird. Ob es den Verkehr wirklich entscheidend flüssiger macht, wage ich zu bezweifeln.

Als Lied des Tages wähle ich heute ein Titel aus dem Strassenverkehr: "Fahr emol" von Bligg...